IT-Abteilung ab Schuljahr 2020/21
WAIDHOFEN/YBBS. Ab September 2020 startet die HTL Waidhofen mit einer neuen IT-Abteilung, der Johannes Haidler als Leiter vorstehen wird.

Softwareentwicklung, Medientechnik, Datensicherheit und die Vernetzung industrieller Anlagen stehen dabei im Fokus der Ausbildung. Mit dieser erweiterten Ausbildungsform trägt man dem Wunsch der Wirtschaft nach mehr IT-Fachkräften Rechnung.
Zeitalter der Digitalisierung
ÖVP-Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die selbst eine HTL absolvierte: „Fachkräfte in der IT-Branche werden heute dringender denn je benötigt und daher unterstützen wir derartige Initiativen auch als Land Niederösterreich gerne.“ NÖ-Bildungsdirektor Johann Heuras, der jahrelang als Lehrer an der HTL Waidhofen tätig war, dazu: „Der Wohlstand dieser Region geht zurück auf die Schmiedekunst, ich sehe die HTL als Schmiede der Neuzeit. Schlagwort Digitalisierung: Die hat nicht nur in unserem Zuhause Einzug gehalten, sondern vor allem auch in Produktionshallen. Dafür braucht es entsprechend ausgebildete Mitarbeiter.“
Weihnachten für die Wirtschaft
Knorr-Bremse-Bereichsleiter Hans Gold geht noch einen Schritt weiter: „Dieser Schultyp ist unsere Basis, von momentan 385 Mitarbeitern am Standort Kematen/Ybbs sind 320 HTL-Absolventen, 240 davon kommen aus Waidhofen. Cybersecurity wird gerade für uns immer wichtiger. Es wäre fatal, würde sich jemand in unsere Türsysteme bei Zügen einhacken können. Für uns ist diese neue Abteilung – passend zur Jahreszeit – wie Weihnachten.“
40 Partnerfirmen
HTL-Direktor Rebhandl verwies dankend auf die 40 Partnerfirmen der Schule. Ohne deren Unterstützung die Ausbildung auf diesem Niveau nicht möglich wäre. In zwölf von diesen Partnern high-tech-ausgestatteten Klassensälen würden die Schüler auf die Praxis vorbereitet, so der Schulleiter. Zwei Beispiele traten den Beweis an.
Feuerwehr-Software und Fabriksassistent
Absolvent Markus Schallauer präsentierte seine Software „Mission Control“, die die Dokumentationsarbeit von Feuerwehren digitalisiert und somit vereinfacht. Professor Leichtfried führte einen Roboter, der Ziele selbstständig anfahren kann, vor. Dieser wurde von 14 Schülern und ihren Lehrern entwickelt und gebaut und soll als Fabriksassistent Einsatz finden.


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