Stadt Waidhofen in Aufbruchstimmung
WAIDHOFEN/YBBS. Die Stabstelle Standortentwicklung ist voller Tatendrang und startet mit Aufbruchstimmung ins neue Jahr – 43 Projekte wurden im Jahr 2015 initiiert.

“Unsere Mission ist es die Lebensqualität Waidhofens zu erhalten und auszubauen“, so die Leiterin der Stabstelle Standortentwicklung Daniela Hausberger. Eine Vision, ein Plan und eine ganze Stabstelle packt an: Die Mitarbeiter der Stabstelle Standortentwicklung am Magistrat Waidhofen arbeiten emsig in zahlreichen Projekten an der Weiterentwicklung der Stadt. Im Jahr 2015 wurden viele Konzepte niedergeschrieben, etwa auch im Zuge der Stadterneuerung das Leitbild für die Stadt verschriftlicht. „Dies ist ein Wegweiser für die Entwicklung unserer Stadt am Land, deren Vielfalt wir bewusst und bekannt machen wollen“, sagte Projektleiter Christian Schneider. 2016 wird das Jahr der Umsetzung. Josef Lueger, ehemaliger Geschäftsführer der Eisenstraße, ist externer Berater der Stabstelle und wichtiger Querdenker mit dem Blick von außen. Alle Mitarbeiter der Stabstelle arbeiten unter dem Dach der gemeinsamen Marke und dem Slogan dazu: … leben voller Möglichkeiten. Dabei hat die Arbeit der Stabstelle ein großes übergeordnetes Ziel: Wachstum. Denn im Wettbewerb der Städte geht es vor allem um Zuzug, der wiederrum finanzielle Sicherheit durch Steuereinnahmen sichert. Dieses Wachstum wurde in der Vision 2030 konkretisiert und umfasst die Bereiche Wirtschaft und Handel, Tourismus und Bevölkerung.
Die Stabstelle 2015 in Zahlen
43 Projekte liefen im vergangenen Jahr im Rahmen der Stabstelle an. Es wurde schon vieles bewegt, Dinge ermöglicht und vor allem Diskurs zugelassen. Ein großes Thema ist etwa die Innenstadtentwicklung, junge kreative Unternehmen wie etwa Christa Steinauer, Freiwild-Design, die im September 2015 ihr Geschäft eröffnete, beleben den feinen Branchenmix im Zentrum. Building Bridges war eines der Vorzeigeprojekte heuer. „Gerade beim Thema Integration tut sich sehr viel in Waidhofen“, ist Gjavit Shabanaj, Initiator des Cafés Miteinander, wo interkultureller Austausch ermöglicht wird, überzeugt. Die kost.bare Stadt, im Zuge deren der Bürgermeistergarten zum Bürgergarten wurde und sozusagen an die Waidhofnerinnen und Waidhofner zum städtischen Garteln zurückgegeben wurde, startete im Oktober. „Das Projekt kost.bare Stadt möchte die Schönheit unserer Natur in und rund um die Stadt bewusst machen“, sagte Stadtgärtner Jan Michael Fabian. Transparenz, Offenheit und Bürgerbeteiligung sind nicht nur für das Offene Rathaus im 21. Jahrhundert wichtig, es sind auch die Grundsätze der Stabstelle.
Acht große Themenbereiche
Acht große Themenbereiche werden von der Stabstelle angepackt. Dazu zählen Kultur, Tourismus und Freizeit, Veranstaltungsbetriebe, Zentrumsbelebung, Quartiersentwicklung, Stadtmarketing, Kommunikation, Marken- und Organisationsentwicklung. „Es passiert auch vieles, was man vielleicht noch nicht direkt sieht, etwa wird an diversen Strategien gearbeitet, beispielsweise rund um das Thema Wohnen und Arbeiten. Darauf baut bereits die Entwicklung der drei Benehäuser auf der Zell auf“, berichtete Daniela Hausberger. 2016 steht erneut im Zeichen des Aufbruchs. Hausberger: „Wir denken Waidhofen in die Zukunft. Wir sind ein junges, motiviertes Team mit dem Blick auf das große Ganze: Die Erhaltung der Schönheit und Lebensqualität Waidhofens.“


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