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WAIDHOFNE/YBBS. Alternativen zum Thema Verkehr: Bürgermeister holte alle Akteure an einen Tisch um über Vorgangsweise zu diskutieren – denn: „Nur gemeinsam können Veränderungen gelingen.“ 

v.l.: Jakob Anger, Martin Reifecker (SPÖ), Alfred Beyer (SPÖ), Werner Krammer (WVP), Mobilitätsbeauftragte Karin Schildberger, Fritz Hintsteiner (WVP)

Verkehr und Mobilität sind in Waidhofen Zukunftsthemen, die mit Begeisterung angepackt werden. Gemeinsam soll eine Vorgehensweise gefunden werden. Die Stadt führte auch Gespräche mit der Eisenstraße und unterschiedlichen Car-Sharing-Anbietern. Karin Schildberger, NÖ-Regional Mobilitätsbeauftragte, arbeitete für die Stadt Waidhofen verschiedene Modelle aus und beurteilte sie nach Kosten und Nutzen. Gemeinsam wurden verschiedene Modelle begutachtet, vor allem jene, die schon in anderen Gemeinden erfolgreich funktionieren. Auch der Waidhofner Jakob Anger kam mit einer Idee ins Offene Rathaus. Er gründete einen Verein, der Car-Sharing in Waidhofen verwirklichen will.  „Ich beschäftige mich schon länger mit diesem Thema, ich freue mich dass ein Waidhofner Zukunft aktiv anpackt, und dabei wollen wir natürlich unterstützen“, sagte Bürgermeister Werner Krammer. Bei der letzten Arbeitssitzung wurden verschiedene Modelle durchbesprochen. Auch ein Elektroauto ist vorstellbar als Car-Sharing-Auto anzubieten. So können Waidhofner mit einem herkömmlichen Auto auf den Geschmack eines Elektroautos kommen. Für Menschen, die bereits ein Elektroauto fahren, könnte es aber manchmal auch sinnvoll sein, ein Auto mit Benzin-Antrieb zu nutzen, zum Beispiel für Urlaubsfahren. Im Idealfall würden ein Elektroauto und ein „normales“ Auto angeschafft, so Jakob Anger. 

Kürzlich holte Bürgermeister Werner Krammer die Interessenten am Thema Mobilität an einen Tisch, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Das Bekenntnis zur E-Mobilität seitens der Stadt ist klar. Welche Maßnahmen konkret unterstützt werden, wird sich noch zeigen. Im Juli wird es eine weitere Sitzung geben. „Viele Möglichkeiten wären unterstützenswert. Wichtig ist ein gut abgestimmtes gemeinsames Vorgehen. Wir sind in Waidhofen schon immer dann gut gefahren, wenn wir gemeinsam agiert haben - so muss es auch bei diesem Thema sein“, ist Krammer überzeugt.


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