[a:bua]-Preise verliehen
WAIDHOFEN/YBBS. Seit 2016 werden Menschen mit Leuchtkraft für die Stadt und die gesamte Region mit dem [a:bua“-Preis ausgezeichnet. Er wird jährlich in den Kategorien Kultur, Sport, Soziales und Kultur überreicht. Am diesjährigen [a:bua“-Abend am 9. November wurden auch zwei Anerkennungspreise verliehen.

„Wir wollen Motivatoren und Vorbilder vor den Vorhang holen und ihnen Wertschätzung entgegenbringen“, sagte WVP-Bürgermeister Werner Krammer. ÖVP-Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer sprach in Vertretung der ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Jede Gesellschaft lebt von Menschen, die sich einbringen. Möge dieser Preis ein Ansporn sein, sich weiter für diese wunderschöne Stadt einzusetzten.“
Die Ausgezeichneten
Im stimmungsvollen Kristallsaal wurde Theresia Hauenfels mit dem [a:bua“-Kultur, Christoph Pölzgutter mit dem [a:bua“-Sport, die Initiative Frauenzimmer mit dem [a:bua“-Soziales und Verein Wirtschaft 2050 mit dem [a:bua“-Zukunft bedankt. Der Anerkennungspreis Soziales ging an Regina Merkinger, für ihren Einsatz in der Integrationsarbeit Waidhofens. Der Anerkennungspreis Zukunft ging an Christa Rohringer, sie entwickelte eine nachhaltige, umweltfreundliche Alternative zu Plastik- und Alufolie: Beeofix.
Laudatoren würdigten die Preisträger
Persönlichkeiten und Wegbegleiter lasen die Laudationes für die Preisträger. „Theresia Hauenfels ist eine herausragende Kulturschaffende ihrer Zeit. Kultur und Kulturverständnis Niederösterreichs erblühen durch dein Zutun. Dein Schaffen hinterlässt auch überregional Spuren“, so Jurymitglied Pius Litzlbauer, selbst [a:bua“-Preisträger des Jahres 2016. „Ich durfte Christoph schon als kleinen Bub begleiten – schon ganz früh viel mir sein großes Talent, sein Ehrgeiz auf, der sich heute in vielen Erfolgen zeigt. Er ist ein Vertreter der Jugend und ein Vorbild für die Jugend“, sagte Sportunionsobmann Wolfgang Schorn. „Im Frauenzimmer steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier ist man frei von Berührungsängsten, hat keine Ressentiments. Hier geht es um die Zwischenmenschlichkeit. Darum sich gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein“, sprach die Leiterin der Caritas-Sozialstation-Waidhofen West Marianne Steiner. „Den Boden für neues in der Gesellschaft bereiten – lautet das Credo seit Beginn an. Mit dem diesjährigen Wirtschaftspreis soll der Einsatz gewürdigt werden – aber auch hervorgehoben werden, dass es in einer pluralistischen Wertegesellschaft auch kritische Köpfe braucht, die für Veränderung einstehen“, sagte FUSO-Geschäftsführer Thomas Högn.
Heinz Fallmann begleitete musikalisch-experimentell den Abend. Im Anschluss wurde bei einem Empfang mit Mostviertler Raffinessen auf die Preisträger angestoßen.


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