Kriegsopferverband Waldzell: Nach 100 Jahren ist leider Schluss
WALDZELL. Nach nunmehr 100 Jahren musste leider der Verein mangels aktiver Mitglieder aufgelöst werden. Bezirksobmann Thaddäus Berneder und Bürgermeister Johann Jöchtl bedankten sich nochmals bei den Vereinsfunktionären, besonders bei Hans Rachbauer, der mehr als 70 Jahre bei diesem Verein in vielen Funktionen tätig war.

1919, also nach dem ersten Weltkrieg wurde in Waldzell eine Kriegsopferverband-Ortsgruppe gegründet. Der Zweck des Vereines war, Kriegsversehrte und Witwen der gefallenen Krieger finanziell zu unterstützen. Nach den Wirren der 30ger Jahre wurde der Verein stillgelegt und lebte ab 1950 wieder auf. Zu dieser Zeit war es sehr wichtig, dass sich freiwillige Funktionäre um die Menschen, die durch die Weltkriege Schaden erlitten hatten, gekümmert haben. So wurden Versehrtenrenten, Kuraufenthalte und finanzielle Unterstützungen für die Betroffenen organisiert. Schon ab zirka 1960 wurde der Verein von Hans Rachbauer und Hans Spieler geführt, insgesamt 50 Jahre. Dann übernahm Klaus Berger die Agenden des Vereines.


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