Speedskating: Rollen ist Markus Mosers große Leidenschaft

Rosina Pixner Rosina Pixner, Tips Redaktion, 19.06.2019 10:00 Uhr

WALDZELL. Speedskating ist eine Sportart, für die Markus Moser aus Waldzell brennt. Seine Freizeit verbringt er hauptsächlich auf seinen Rollen.

Doch was genau ist Speedskating? Es ist eine Disziplin im Inlineskaten, nur auf speziellen Speedskating-Schuhen und einer Durchschnittsgeschwindigkeit bis zu 40 km/h. Die taktische Ausrichtung eines Speedskating-Rennens ist dem Radrennen sehr ähnlich. Es wird häufig im Windschatten gefahren, um so besser attackieren zu können, um langsame Gegner abzuhängen oder mit dem Ziel sich abzusetzen von der Gruppe – dann bleibt einem der Massensprint zur Zielgeraden erspart. Die hohe Geschwindigkeit und das Brennen in den Beinen sind für Markus Leidenschaft.

Sechs Tage die Woche im Training

Sechs Tage die Woche und ein bis zwei Stunden trainiert Markus Moser am Tag. Weiters fährt der 21-Jährige drei Mal pro Woche zum Training nach Linz zu seinem Stammverein, dem LISC-2010. Gut vorbereitet startete der Waldzeller den ersten Marathon heuer in Kremsmünster. Ein Viertelmarathon musste schnellstmöglich bewältigt werden. Bis zur letzten Runde bewies Markus Ausdauer und reihte sich abwechselnd auf Platz 1 und 2 ein. Beim Zielsprint musste er sich vor weiteren sieben geschlagen geben und es wurde unterm Strich Platz 8.

Weiter ging es mit dem Linz Marathon. Krankheitsbedingt musste der Waldzeller Wochen zuvor bereits auf das Training verzichten und ging trotzdem an den Start. Er boxte sich, trotz technischen Gebrechens ab der Hälfte des Marathons, in die Top-Gruppe. In der Gesamtwertung erreichte er Platz 13 unter 172 Startern. Für die Landesmeisterschaft ergab dies Platz 4 mit nur drei Sekunden Rückstand auf Gold. Am ersten Juniwochenende ging„s nach Schweinfurt zu einem Halbmarathon. Sogar in Deutschland fasste Markus Fuß und kämpfte sich unter die Top-Ten und fuhr mit einem verdienten 7. Platz nach Hause.

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