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Zweite Mahnwache für ein "menschenfreundliches Österreich" in Wartberg abgehalten

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 30.10.2018 19:52

WARTBERG AN DER KREMS. Die Abschiebung einer sechsköpfigen Familie sorgte in Wartberg vor Kurzem für solch großen Unmut, dass eine Mahnwache mit rund 150 Personen abgehalten wurde, wie Tips berichtete. Nun trafen sich rund 70 Personen, um eine weitere Mahnwache abzuhalten.

Bürgermeister Franz Karlhuber (1. v. l.) präsentierte einige Fakten zur Bevölkerungsaufteilung in Wartberg vor dem Caritas Gästehaus. Foto: Plattform "Vielfalt für Wartberg"

Die zweite Mahnwache in Wartberg stand unter dem Motto „Zweite Mahnwache für ein menschenfreundliches Österreich“.  Bürgermeister Franz Karlhuber (ÖVP) legte dar, dass in Wartberg, bei einer Bevölkerung von rund 3.000 Personen, um die 30 verschiedene Nationen leben. Im Caritas Gästehaus wohnen derzeit 19 Asylwerber.

Brief von Caritas Direktor vorgelesen

Neben Fakten zu den im Gästehaus lebenden Asylwerber, wurde auch ein Brief des oberösterreichischen Caritas Direktors Kehrer vorgelesen, der sich in diesem für den Schutz, die Integration und das Eintreten für Menschlichkeit aussprach.

Nächste Mahnwache am Donnerstag, 22. November

Im Anschluss an die vorbereiteten Reden hatten die Teilnehmer die Möglichkeit am „Offenen Mikrofon“ ihre Gedanken und Erfahrungen zu äußern. Die Plattform „Vielfalt für Wartberg“ möchte mit der Mahnwache auch ein Zeichen gegen den Abbau des Sozialstaates setzen. Die nächste Mahnwache findet am Donnerstag, 22. November, um 18 Uhr wieder vor dem Caritas Gästehaus in Wartberg statt.


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