
WARTBERG. Der Künstler Herbert Friedl stellte seinen Entwurf des Mahnmals für die „Mühlviertler Menschenjagd“ im Verantaltungszentrum vor. Drei Glasplatten mit Kreuz-Motiven sollen im Herbst auf dem Kalvarienberg an die Ereignisse erinnern, die als „Mühlviertler Hasenjagd“ in die Geschichte eingingen. Im Februar 1945 brachen russische Gefangene aus dem Todesblock im KZ Mauthausen aus. Bis auf elf wurden alle Entflohenen gefangen und ermordet. Hundert Interessierte waren bei der Denkmalvorstellung dabei. Der Entwurf kann auch am 23. April im Rahmen der Filmvorführung „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ im Veranstaltungszentrum besichtigt werden. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.


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