Wartberger Pfarre will noch grüner werden und setzt Maßnahmen für den Klimaschutz
WARTBERG. Die Pfarre Wartberg will das Klima schützen und ist nun offizielle Klimabündnispfarre. Als solche hat sie sich eine Reihe von Maßnahmen vorgenommen.

Wenn Otmar Kriechbaumer unterwegs ist, dann tut er das möglichst klimaschonend. Als Mitglied des örtlichen Pfarrgemeinderates ist ihm auch der ökologische Fußabdruck der Pfarre ein Anliegen. Am Bahnhof in Traun auf seinen Zug nach Wartberg wartend berichtet er telefonisch, wie Wartberg zur Klimabündnispfarre wurde: „Im Jänner gab es eine Begehung und Evaluierung gemeinsam mit Georg Spiekermann vom Klimabündnis Oberösterreich.“ Herausgekommen ist dabei eine Reihe von Empfehlungen, wie die Pfarre ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten kann. „Wir haben dann im Pfarrgemeinderat besprochen, was wir davon umsetzen wollen, wie unsere Klimaphilosophie ausschauen wird“, sagt Otmar Kriechbaumer. Doch auch bisher war die Pfarre in Bezug auf Klima- und Umweltschutz nicht untätig. So wurde die Heizung im Pfarrhaus und Pfarrheim von Heizöl auf Biomasse-Nahwärme umgestellt und Lebensmittel bezieht die Pfarre bevorzugt aus der Region.
Zukunftspläne für das Klima
In Zukunft soll bei Geräteanschaffungen verstärkt auf die Energieeffizienz geachtet werden und auch die Müllvermeidung will die Pfarre forcieren. Ebenso hat der Pfarrgemeinderat die Unterstützung ökologischer Mobilität beschlossen. Geplant ist darüber hinaus die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Dafür hofft man auf einen positiven Bescheid des Denkmalamts.


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