Schulwegpläne: Fußweg soll für die Volksschüler sicherer und attraktiver werden
WARTBERG. Damit Schulkinder mit größtmöglicher Sicherheit an ihren Lernplatz kommen, wird mit Hilfe von Experten ein Schulwegplan entwickelt. Dazu wurden bei einer Begehung kritische Streckenabschnitte begutachtet.

„Das eigentliche Ziel muss sein, dass Kinder bald den Weg auch ohne erwachsene Begleitpersonen bewältigen können. Es ist wichtig, Kinder nach einer ausgiebigen gezielten Übungsphase auch alleine gehen zu lassen. Gelegentliches Überprüfen des Gelernten und mit dem Kind Vereinbarten durch Beobachten ist sinnvoll“, sagt Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz. Die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) haben deshalb gemeinsam mit Unterstützung der Schulleitung, der Eltern (Elternfragebogen), der Gemeindevertreter und der Exekutive bei einem Lokalaugenschein potentielle Gefahren in der Gemeinde erhoben. Mit einem konkreten Plan, wie er zum Beispiel schon für Pregarten besteht, können Eltern die sichersten Schulwege mit ihren Kindern üben. „Durch die Befragung der Eltern haben sich mehrere Gefahrenstellen herauskristallisiert. Diese Stellen wurden besichtigt und werden in den zukünftigen Plan aufgenommen. Ideen, wie zum Beispiel aufgedruckte Fußspuren, wo es keine Gehsteige oder Zebrastreifen gibt, sollen ebenfalls umgesetzt werden“, sagt Direktorin Anna Brandner.
Die Übergabe der Pläne sollten dann im Sommer vor Schulschluss – ein Üben der Schulwege während der Ferien wird dadurch möglich – beziehungsweise im Herbst an die Erstklässler, die sich das erste Mal auf den Weg zur Schule machen, erfolgen.


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