Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WEITERSFELDEN. Aus gegebenem Anlass wies Generalvikar Severin Lederhilger nochmal auf die geltenden diözesanen Richtlinien hin, dass sich kirchliche Mitarbeiter in ihrer amtlichen Funktion nicht in tages- und parteipolitische Diskussionen einmischen dürfen. In Weitersfelden und Mondsee wurden Fälle bekannt, dass sich Aushilfspriester in der Kirche politisch geäußert haben.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

„Kirchliche Mitarbeiter dürfen sich in ihrer amtlichen Funktion nicht in tages- und parteipolitische Diskussionen einmischen.“ Auf diese auch in der Diözese Linz geltende Selbstverpflichtung weist die Diözese Linz in besonderer Weise nochmals hin.

Nach den scharfen Attacken eines Aushilfspriesters gegen FP-Politiker während eines Sonntagsgottesdienstes in Mondsee wurde dessen Vertretungstätigkeit vorzeitig beendet.

Nun wurde der Diözesanleitung von einem ähnlichen Fall in Weitersfelden berichtet. Ebenfalls ein Aushilfspriester hat sich am Sonntag, 13. November in der Predigt abfällig über den Präsidentschaftskandidaten Van der Bellen geäußert und offenbar auch eine Wahlempfehlung für den Kandidaten der FP ausgesprochen.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Falls wurde mit dem aus Deutschland stammenden Priester ein klärendes Gespräch geführt. Die Aushilfetätigkeit des Priesters für Gottesdienste im Dekanat Unterweißenbach wird einvernehmlich auf jeden Fall für die nächsten zwei Wochen ausgesetzt.

Generalvikar DDr. Severin Lederhilger bedauert die Vorfälle in Mondsee und Weitersfelden und weist mit Nachdruck auf die geltenden diözesanen Richtlinien hin. „Um der Einheit in den kirchlichen Gemeinden willen und unter Respektierung legitimer Pluralität gilt es parteipolitische Zurückhaltung zu üben. Insbesondere darf es keine Instrumentalisierung der Gottesdienste zur parteipolitischen Agitation geben“, betont der Generalvikar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
Gastuser
Gastuser
21.11.2016 18:15

Bischof Laun ist gleicher!

Aber Bischof Laun durfte? Bei dem wurde nur geschrieben, dass das eben persönliche Meinung sei! Das ist Ungleichbehandlung par excellence!


Weitere Beiträge

Christian Gratzl zum SPÖ-Bezirksvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 gewählt

FREISTADT. Der Freistädter Bürgermeister Christian Gratzl wurde bei der Bezirkskonferenz mit 98,5 Prozent der Delegiertenstimmen wieder zum ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Drei Straßenabschnitte im Bezirk Freistadt umfassend saniert

Drei Straßenabschnitte im Bezirk Freistadt umfassend saniert

BEZIRK FREISTADT. In Weitersfelden, Unterweißenbach und Königswiesen wurden drei Straßenabschnitte umfassend saniert und dafür insgesamt ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Italienische Küche - Mimi & Coco eröffnet am Stadtplatz Pregarten

Italienische Küche - Mimi & Coco eröffnet am Stadtplatz Pregarten

PREGARTEN. Am Mittwoch, 14. Oktober, eröffnet „Mimi & Coco – Ristorante e Pizzeria“ am Pregartner Stadtplatz. Nach einer kurzen Umbaupause ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Liebenauer Bürgermeister August Reichenberger legt sein Amt zurück

Liebenauer Bürgermeister August Reichenberger legt sein Amt zurück

LIEBENAU. Nach rund fünf Jahren an der Spitze der Gemeinde legt August Reichenberger (ÖVP) sein Amt als Bürgermeister von Liebenau mit ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Wirtschaftsmedaille für Johannes Brandstetter

Wirtschaftsmedaille für Johannes Brandstetter

SCHÖNAU. Zum 60er überreichten Christian Naderer und Thomas Denk von der WKO Freistadt die Wirtschaftsmedaille an Johannes Brandstetter.

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
SPÖ Gutau stellt sich personell neu auf

SPÖ Gutau stellt sich personell neu auf

GUTAU. Mit Michelle Proksch an der Spitze, Julia Giritzer als Fraktionsvorsitzender und Beatrice Raber als erste Vizebürgermeisterin setzt die ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Weitere Beiträge