Fahndungserfolg im Fall der Home-Invasion
WELS. Im Juni wurde ein Welser Familie zu Hause auf brutale Weise überfallen. Nachdem die Staatsanwaltschaft wegen der Schwere des Verbrechens vergangene Woche eine Öffentlichkeitsfahndung anordnete, stellte sich jetzt der Gesuchte.

Vier bisher unbekannte Täter hatten sich am 19. Juni, unter dem Vorwand Paketzusteller zu sein, Zugang zu einer Welser Wohnung verschafft. Der Bewohner öffnete die Wohnungstüre, wurde durch einen der Täter in die Wohnung gedrängt und zu Boden gestoßen, obwohl er die neun Monate alte Tochter am Arm hielt. Sie schlugen den Mann und fesselten ihn an einen Stuhl. Seine Lebensgefährtin wurde im Schlafzimmer mit einem Klebeband gefesselt und geknebelt.
Die Täter raubten Bargeld, sowie diverse Designerkleidung. Ebenso forderten sie den Onlinezugang, um das Börsenguthaben des Opfers im Wert von 250.000 US-Dollar von einem Krypto-Währungskonto zu transferieren.
Täter stellte sich selbst
Intensive Ermittlungen des Landeskriminalamtes führten zu einem 20-jährigen Österreicher, der bei der Tat beteiligt gewesen sein soll. Aufgrund der schwere des Verbrechens wurde seit vergangener Woche öffentlich nach ihm gefahndet.
Nachdem der Druck zu groß geworden sein dürfte, stellte sich der Mann am 15. Oktober 2018 der Polizei in Linz. Er wurde festgenommen und in die Justizanstalt Wels überstellt.


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