WELS. In der Fotografie spricht man gerne vom „idealen Moment“ des zeitlichen Festfrierens eines besonderen Augenblicks. In den Arbeiten der gebürtigen Vorarlbergerin Liddy Scheffknecht wird diese Zeitlichkeit des fotografischen Stillstands außerdem durch Videoprojektionen erweitert.
Dadurch entsteht eine mediale Mischform zwischen stillem und bewegtem Bild, zwischen fotografischem und filmischem Medium. Neben computergestützten Bildverfahren, die dabei zum Einsatz kommen, arbeitet die 35-jährige Künstlerin mit analogen Licht- und Schattenprojektionen, die durch direkte Sonneneinstrahlung entstehen. Im Medien Kultur Haus zeigt Scheffknecht ab Donnerstag, 26. März, 19 Uhr unter dem Titel „Shift“ fotografische Sequenzen, Videos, Installationen sowie Licht- und Schattenprojektionen, in denen die in Wien lebende Künstlerin das Verhältnis von Zeitlichkeit und Wahrnehmung untersucht und damit gleichermaßen Illusion erzeugt und bricht. Am Mittwoch, 29. April, 19.30 Uhr führt Stella Rollig (Lentos) in der Ausstellung ein Gespräch mit Scheffknecht.
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