Frauenhaus Wels feierte 40 Jahre
WELS. Unter den mehr als 100 Gästen bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen des Frauenhauses Wels in den Minoriten waren auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger, die sich beide in ihren Grußworten einig waren: Das Frauenhaus ist eine Institution, die es leider dringend braucht.

Haberlander und Raggl-Mühlberger würdigten die hervorragende Arbeit des Frauenhaus-Teams unter der Leitung von Geschäftsführerin Ingrid Lenzeder.
Ein Grund zum Feiern?
Ob man 40 Jahre Frauenhaus feiern sollte oder nicht, darüber konnte man sich nicht einigen, doch Obfrau Sabine Morocutti ist sich sicher, man soll: „Denn es fühlt sich wie Erntedank an, wenn man die Geschichte des Frauenhauses 40 Jahre lang begleiten konnte. Eine tiefe Zufriedenheit und Dankbarkeit ist zu spüren, wenn ich an die Anfänge des Frauenhauses zurückdenke und unter welchen Schwierigkeiten Anna Eisenrauch (Anm.: damals noch nicht in einer politischen Funktion, sondern als engagierte Privatperson) mit einer kleinen Gruppe von engagierten und entschlossenen Frauen dieses gegründet hat“, erinnert sich Morocutti.
„Sehr stolz bin ich, dass heute die Frauen in einem wunderschönen Haus – entstanden mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung des Landes OÖ und vielen Spendern – einen sicheren Ort für sich und ihre Kinder finden, um ihre Zukunft zu planen“, berichtet die Obfrau.
7.000 Euro von den Lions
Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden auch Spenden in Höhe von 7.000 Euro von den Lions Wels-Puchberg und Wels übergeben. Wofür das Team des Frauenhauses sehr dankbar ist.
Die Feierlichkeiten, moderiert durch Verena Gattinger, wurden musikalisch von den Silversoulcollective begleitet und fürs Lachen war die Impro-Gruppe N2O zuständig. Für das leibliche Wohl wiederum sorgten die Schülerinnen der HBLW Wels mit ihren Lehrkräften und Direktorin Karin Reiter-Forstinger, die ein phänomenales Buffet servierten.








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