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Größtes Entgegenkommen für die Betroffenen
GUNSKIRCHEN. Die Entscheidung das Mayr-Melnhof Werk in der Marktgmeinde zu schließen steht. Betroffen sind 135 Mitarbeiter. Für einen Teil gibt es Jobs in Wien. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft verhandeln mit der Unternehmensleitung einen Sozialplan aus. LH Josef Pühringer verlangt bei einem Betriebsbesuch größtes Entgegenkommen der Leitung für die Betroffenen.

„Dieser Sozialplan darf nicht zu Lasten der Arbeitnehmer gehen. Er muss das Wort Sozial auch erfüllen“, so die Arbeitnehmervertreter. Abspeisen wollen sie sich nicht lassen. Unterstützung bekamen sie bei einem Besuch von Landeshauptmann Josef Pühringer, der sich mit Vertretern des Betriebsrates, der Gewerkschaft und der Unternehmensleitung an einen Tisch setzte. Nachdem die Unternehmenskonzentration in Wien und damit die Schließung des Werkes in Gunskirchen endgültig Tatsache ist, verlangt Landeshauptmann Pühringer von der Unternehmensleitung größtes Entgegenkommen für die betroffenen Beschäftigten. „Dies gilt insbesondere für jene, die aufgrund ihres Alters schwer vermittelbar sind“, betont Pühringer. Die Belegschaft mit 135 Mitarbeitern erhält zwar zum Teil ein Angebot, im Unternehmen in Wien weiter zu arbeiten. Doch dies werde aufgrund der Entfernung nur wenigen möglich sein. Pühringer sichert der Belegschaftsvertretung zu, dass rasch in bewährter Form mit den Instrumentarium des Landes geholfen werde. Er appelliert aber auch gleichzeitig intensiv an die Geschäftsleitung, die entstandenen Härten für die Mitarbeiter, die trotz Kenntnis der schwierigen wirtschaftlichen Lage in den letzten Jahren von der Entscheidung der Unternehmensleitung schwer getroffen sind, bestmöglich zu lindern. In Abstimmung mit Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl kündigt Pühringer die Unterstützung des Landes im Rahmen von Outplacement-Stiftungen an, die auch von Gewerkschaft und Betriebsrat forciert.


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