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WELS. Normalerweise ist es im Sommer immer ruhiger. Beim Welios ist dies anders. Poli­tisch wird ob der Unterstützung wieder diskutiert. Das Science Center selbst setzt in den kom­menden Wochen sehr viel auf Lego-Education und noch mehr auf die Schulen, wenn die Feri­en wieder vorbei sind.

Infos zum Programm unter www.welios.at
Infos zum Programm unter www.welios.at

Bei einer Pressekonferenz stell­te Welios-Geschäftsführer Mi­chael Holl das Programm für die kommenden Monate vor. „Mittels Workshops und Erleb­nissamstagen wird Wissen über das Weltall, dem Detektiv-sein, der Robotik oder über das Innen­leben eines PCs zielgruppenad­äquat transportiert. Mit Lego-Education hat das Welios einen ganz besonderen Partner an der Hand. Mittels moderner Konzep­tion und kindgerechter Software kreieren die Teilnehmer einen individuellen Comic oder eine Tageszeitung. Die Szenerie zur Geschichte wird mit den typisch bekannten Lego-Steinen aufge­baut, anschließend fotografiert und schlussendlich computerun­terstützt aufbereitet und gestal­tet“, erklärt Holl. Dazu wurde die Sonderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ verlängert. „Wir werden einige Exponate danach in unsere Dauerausstellung inte­grieren“, sagt der Geschäftsfüh­rer. Nach den Ferien wollen die Verantwortlichen die Zusam­menarbeit mit den Schulen wei­ter intensivieren. Das heißt noch mehr Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrer, aber auch neue Workshop-Programme für die Schüler. „Vor dem Hintergrund, dass im Herbst 13 Standorte von Neuen Mittelschulen Schwer­punkte im Bereich der Technik und Naturwissenschaften anbie­ten können, ergeben sich sicher vertiefte Möglichkeiten der Zu­sammenarbeit, wie Schüler vom Lernort Welios viel profitieren können“, ist Landesschulinspek­torin Barbara Pitzer überzeugt.

Die Politik

Die Unterstützung der Stadt läuft mit Jahresende aus. Nun wird über die weitere Vorgehenswei­se diskutiert. Die Freiheitlichen fordern einen Business-Plan für die kommenden Jahre sowie eine Kooperation in der Werbung zwischen Welios, Messe, Wels Marketing und dem Tourismus­verband. „Wir fordern auch eine detaillierte Festlegung von Kenn­zahlen (für Besucher, Durch­schnittseintrittspreise etc.) für die Jahre 2016 und 2017 bei gleich­zeitiger Aufrechterhaltung der Zielgröße von 70.000 bezahlten Eintritten“, sagt FP-Vize Andre­as Rabl. Von einem potenziellen Ausstiegsszenario zu schweigen. „Mit Fantasiezahlen und mit ent­behrlichen Wortspenden kann man mehr kaputtreden als man Positives beitragen kann. Im Auf­sichtsrat sitzen auch Vertreter der FPÖ Wels, die auch zustimmend zur Kenntnis genommen haben, dass die Rahmenbedingungen für die Subvention durch die Stadt Wels eingehalten wurden“, sagt LAbg. Peter Csar von der Volkspartei und weiter, „dass ein Finanz- und Businessplan für die zukünftigen Jahre des Welios“ von der Geschäftsführung dem Aufsichtsrat vorzulegen sind. Aufbauend auf dieser Unterlage soll dann die Stadtpolitik über eine allfällige weitere Subven-tion entscheiden.“

„Das Welios braucht gerade jetzt in der Aufholphase finan­zielle Sicherheit und darf nicht aufgrund des Wahlkampfes von FPÖ und ÖVP in Bedrängnis gebracht werden“, warnt SPÖ-Stadtparteivorsitzender Vizebür­germeister Hermann Wimmer und er streut Holl Blumen, „die Besucherzahlen stiegen unter Holl unter anderem durch Son­derausstellungen, das Science Center ist auf bestem Weg, sich als außerschulische Bildungs­einrichtung und familienfreund­liches Ausflugsziel zu etablie­ren.“


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