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WELS. Eigentlich arbeitet Peter Schierl bei der Weltbank in Washington. Nebenbei schrieb er das Drehbuch für den Film „Einer von uns“ über das Leben von Franz Jägerstätter. Nun war Schierl, der seine Wurzeln in Wels hat, wieder auf Heimat­besuch.

Peter Schierl und Franz Kirchgatterer auf dem Welser Stadtplatz
Peter Schierl und Franz Kirchgatterer auf dem Welser Stadtplatz

Im Mai 2015 feierte der Film „Einer von uns“ von Peter Schierl und Lothar Riedl Pre­miere. Der Dokumentarfilm mit Reenactment-Szenen erzählt die Geschichte des oberösterreichi­schen Landwirts und Mesners Franz Jägerstätter (1907 – 1943), der aus Gewissensgründen den Dienst in der Deutschen Wehr­macht verweigert hat und dafür zum Tode verurteilt und hinge­richtet wurde, aus gegenwärti­ger Perspektive. Schierl nutzte seinen Österreichbesuch für ein Treffen mit Nationalratsabge­ordneten und parlamentarischen Menschenrechtssprecher Franz Kirchgatterer (SP). „In Diskus­sionen mit Mitarbeitern der Welt­bank aus über 150 Ländern habe ich gemerkt, wie sehr Jägerstätter die Leute fasziniert und welche internationale Strahlkraft die his­torische Person heute noch hat“, schildert Peter Schierl seine Be­weggründe für den Film. Auch Kirchgatterer ist von der Aktua­lität und Wichtigkeit der Thema­tisierung der traurigen Geschich­te Jägerstätters überzeugt: „Der Film zeigt, welch grausame Ver­brechen Diktaturen verüben. Die Stärkung der Demokratie muss in unserer Gesellschaft auch heute und in der Zukunft höchste Priorität haben!“


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