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WELS. Die Causa Welldorado beschäftigt kurz vor der Wahl noch einmal den Kontrollaus­schuss des Gemeinderates. Nichtsdestotrotz reißt die Kri­tik nicht ab. Dieses Mal geht es um eine Prämienzahlung und nicht ordnungsgemäß gewarte­te Solarien.

Weiter Tauziehen um das Welldorado
Weiter Tauziehen um das Welldorado

Die Freiheitlichen kritisieren weiter die Prämienzahlung be­züglich der Medigames. „So­wohl der Dienststellen- als auch der Abteilungsleiter haben ihre Aufsichtspflicht klar verletzt. An­sonsten hätte es niemals zu einem Skandal in diesem Ausmaß kom­men können. Es ist schockierend, dass Prämien von je 2000 Euro an diese Führungspersonen aus­bezahlt wurden, obwohl zu die­sem Zeitpunkt die Ungereimt­heiten im Welldorado bereits bekannt waren. Am 18. Novem­ber ist die anonyme Anzeige bei der Magistratsdirektorin einge­gangen. Am 20. November sind die Prämien genehmigt worden“, kritisiert FP-Vizebürgermeister Andreas Rabl.

Die Volkspartei ortet noch ein weiteres Problem im Welldorado. „Mich hat eine besorgte Welldo­rado-Kundin kontaktiert, die Angst um ihre Gesundheit und um die Gesundheit aller Welldo­rado-Besucher hat. Diese Kundin hat mir Fotos geschickt, die be­legen, dass die vorgeschriebene Wartung des Solariums offenbar ignoriert wird. Nach krimineller Energie von einzelnen Mitarbei­tern wird jetzt die ganze Trag­weite der Schlamperei sichtbar“, empört sich VP-Spitzenkandidat Peter Lehner. „Die letzte Kon-trolle und Wartung hat 2006 stattgefunden. Beide Kontroll­lampen leuchten Rot auf, wer weiß wie lange schon. Laut Rechtsvorschrift muss ein Prüf­bericht aufliegen, den eben diese Kundin im Welldorado gesehen und fotografiert hat.“ Außerdem gäbe es beim Kauf von Solarium-Jetons keinen Beleg, wie Lehner anführt.


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