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MARCHTRENK/LINZ. Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner sieht für die Bundesstrasse 1 in Wirklichkeit nur eine Lösung: „Aus meiner Sicht geht es nur vierspurig. Alles andere wäre fahrlässig.“ Er hofft auf einen Baubeginn noch in dieser Legislaturperiode.

Es wird weiter über die B1 bei Marchtrenk diskutiert.
Es wird weiter über die B1 bei Marchtrenk diskutiert.

Für die Aussagen von Marchtrenks SP-Bürgermeister Paul Mahr (“Wenn es bis zum Sommer keine Lösung gibt, dann werden wir uns Maßnahmen überlegen“) hat Steinkellner „null Verständnis. Mit dem Einwurf, eine zweispurige Straße wäre besser geeignet, hat Mahr die Arbeiten weiter verzögert. Die Fachabteilungen müssen auch diese Variante überprüfen, damit dann später auch im UVP-Verfahren alles passt“, so der freiheitliche Landesrat.

Gute Zusammenarbeit

Steinkellner ist nun eben irritiert über Mahr: „Wir arbeiten eigentlich gut zusammen und dann wird auf der anderen Seite provoziert. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Drohungen helfen gar nicht weiter.“

Derzeit wird „mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Wir sind uns der Priorität der Bundesstraße 1 in diesem Bereich durchaus bewusst. Ich glaube auch, dass eine vierspurige Lösung besser ist. Es siedeln sich immer mehr Betriebe an. Mehr Betriebe bedeuten mehr Verkehr und eine vierspurigen Lösung ist eine viel zukunftsträchtigere.“

Steinkellner hofft auf einen Baubeginn in dieser Legislaturperiode. „Wir hoffen auf 2021. Das hängt aber von den Verfahren und den Prüfungen ab“, so Steinkellner. Für das Stück zwischen Lambach und Wels heißt es noch länger warten. Derzeit habe Marchtrenk/Hörsching höhere Priorität.


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