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WELS/WELS-LAND. Blut spenden rettet Leben, ganz ohne großen Aufwand. Das weiß Eva Pichler nur zu gut. Einerseits weil sie Ärztin im Ambulanten Blutspendedienst ist, andererseits weil sie selber schon 131 Mal Blut gespendet hat.

Blut spenden rettet Leben. Foto: Wodicka
  1 / 2   Blut spenden rettet Leben. Foto: Wodicka

Spenderblut ist für viele große Operationen unverzichtbar. Auch nach schweren Unfällen sind Blutkonserven oft lebensrettend und auch für Krebspatienten werden oft Blutplättchenkonzentrate benötigt.

Gewissenhafte Spenderin

„Blut ist durch nichts zu ersetzen, es gibt keine Alternativen“, erklärt Eva Pichler. Die 58-jährige Medizinerin arbeitet als Ärztin für Allgemeinmedizin in der Akutaufnahme im Klinikum Wels. Außerdem ist sie Mitglied im Ambulanten Blutspendeteam.

Eva Pichler ist aber auch selber Blutspenderin – eine besonders gewissenhafte sogar. Nicht weniger als 131 Mal hat sie sich in ihrem Leben Blut für eine Spende abnehmen lassen.

Ihre erste Blutspende hat sie 1978 als Studentin an ihrem Studienort Wien getätigt, seither geht sie regelmäßig Blut spenden. „Als Studentin wollte ich etwas Gutes tun und meine Blutgruppe wissen, jetzt als Ärztin sehe ich hautnah wie wichtig es ist, Blut zu spenden. Beim Blut spenden kann man etwas Gutes tun, ohne großen Aufwand“, nennt die Welserin ihre Beweggründe. „Außerdem bekommt man einen kleinen Blutbefund und so weiß man, dass bei einem selber auch alles passt.“

Ablauf einer Blutspende

Blut zu spenden ist ganz einfach. Man kommt zu einem der Termine. Eine Blutspende dauert sieben bis zehn Minuten, wobei 450 Milliliter Blut abgenommen werden. Die meisten Blutspender fühlen sich nach der Spende sehr wohl. Eventuelle Kreislaufprobleme sind meist rasch vorbei. Nach der Spende sollte man noch etwas liegen bleiben, man bekommt man etwas Süßes und etwas zu Trinken. Am selben Tag sollte man keinen anstrengenden Sport mehr machen.

Voraussetzungen zum Blutspenden

Blutspender sollen zwischen 18 und 65 Jahre alt sein, mindestens 50 Kilogramm wiegen und sich gesund fühlen. Kurz vor der Spende sollte man keine Auslandsreisen unternommen haben (Abstand hängt vom Land ab). Auch bestimmte Medikamente und Erkrankungen (zum Beispiel Blutzucker) schließen eine Blutspende aus, aber das wird in einem Vorgespräch mit einem Arzt beziehungsweise in Form eines Fragebogens geklärt. Frauen können vier Mal im Jahr spenden, Männer sechs Mal im Jahr. Zwischen zwei Spenden sollten zwei Monate liegen. Gerade jetzt im Sommer ist es aufgrund der erhöhten Reisetätigkeit wichtig, Blut spenden zu gehen.

Ein Blutspender hat nach der Spende nicht nur das gute Gefühl etwas sehr Wertvolles getan zu haben, man bekommt auch einen kleinen Blutbefund und die Blutgruppe wird bestimmt. So hat jeder Blutspender auch einen unmittelbaren, persönlichen Nutzen.

Blutspende-Termine im Raum Wels

Mo., 24. Juli, 16 bis 20 Uhr: FF-Haus Aichkirchen

Mi., 9. Aug., 16 bis 20 Uhr: RK-Zentrum Wels

Fr., 18. Aug., 16 bis 20 Uhr: VZ Buchkirchen

Mo., 21., und Di., 22. Aug., 16 bis 20 Uhr: im FF-Haus Marchtrenk


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