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WELS. Es begann mit „Kein Platz für Idioten“ von Felix Mitterer 1987 im Pfarrsaal Vogelweide. Derzeit spielt das Theater Vogelweide „Der zerbrochene Krug“. Für die langjährigen Verdienste bekam die Truppe die Kulturmedaille der Stadt in Gold verliehen.

Das Ensemble des Theaters Vogelweide mit Obmann Johann Salzinger (mit Urkunde), Bürgermeister Andreas Rabl (r.) sowie den Stadträten Johann Reindl-Schwaighofer, (l.) und Peter Lehner (4.v.l.). Foto: Peter Schulze

Auf ein Genre sind die Vogelweider nie reduzierbar. Sie stehen für zeitgenössisches, sozialkritisches Theater. Es wird nie um des Schenkelklopfers willen agiert.  Gesellschaftsrelevante Themen spielen in den mittlerweile 67 Stücken immer eine Rolle. Die Theatergruppe Vogelweide ist ein engagiertes Team, das für ihre Überzeugungen steht und diese auch auf die Bühne bringt. Dazu wird auch der Nachwuchs gefördert. Seit 1999 bringen die „Theater Kids“ eigene Inszenierungen auf die Bühne. Kindertheater von Kindern für Kinder steht hier im Mittelpunkt. 2006 wurde das „Theater BlaBla“ als Andockstelle für Jugendliche ins Leben gerufen. Auch hier werden zeitgenössische Theaterproduktionen erarbeitet.

Als jüngste Produktion spielte das Ensemble eben „Der zerbrochene Krug“. Die nächsten Stücke werden nicht weniger interessant.


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