Schubertiade unterstützt Lebenshilfe
WELS. Die Schubertiade bleibt ihrem Grundgedanken treu: hochkarätige Musik anbieten und etwas Gutes tun. Der Erlös aus der abgelaufenen Saison wurde an die Lebenshilfe Wels übergeben.

Die Konzertreihe Schubertiade ist seit Jahren in Wels ein Garant für hochkarätigen Kulturgenuss. Nach dem Ableben von Gründer Alfred Ecker hat der Tenor Michael Nowak mit Unterstützung seiner Frau Judith Graf und einem kleinen Team die Leitung übernommen. Nachdem die früheren Stammgäste zuerst noch abwartend reagiert hatten, ist die „neue“ Schubertiade in Wels gut angekommen und wird geschätzt, wie Nowak berichten kann. Drei der sechs Veranstaltungen der abgelaufenen Saison waren ausverkauft, drei sehr gut besucht.
Künstler spielen für ein Butterbrot
Trotzdem: Mit dem vorhandenen Budget muss man gut haushalten. „Gott sei Dank treten alle Künstler für ein Butterbrot auf“, fügt Nowak hinzu. Da auch immer mehr Sponsoren das Festival unterstützen, sind 1500 Euro übrig geblieben. Dieser Betrag wurde nun an die Lebenshilfe Wels gespendet. Damit soll am 28. September eine Tanzveranstaltung im Alten Schlachthof auf die Beine gestellt werden. „Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sollen gemeinsam einen netten Abend verbringen“, freut sich Lebenshilfe-Geschäftsführer Peter Martin auf das Fest.
Schubertiade 2018/2019
Einen Ausblick auf die kommende Schubertiade wagte Michael Nowak auch. Diese wird zwischen 2. Dezember 2018 und Mitte März 2019 stattfinden. Die Hauptveranstaltung wird die Aufführung des Mozart-Requiems am 19. Jänner in der Vogelweide-Kirche sein.
Ausweiten will man die Spielstätten und Zielgruppen. Geplant ist zum Beispiel ein Sitzkissen-Konzert für Kinder in der Franzikus-Kirche. Außerdem gibt es ein Konzert mit Saxophon und Orgel. Insgesamt wird es sechs Veranstaltungen geben. Im August kooperiert man bei einer Veranstaltung mit dem Welser Arkadenhof-Kultursommer.


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