Film von acht Welser Schülern gewinnt nationalen Geschichtewettbewerb
WELS. Der Geschichtewettbewerb stand unter dem Motto: 1918, ein Neubeginn für Europa. In der Kategorie Filme setzte sich die Arbeit von acht geschichtebegeisterten Schülern aus dem BRG Wallererstraße durch.

„Es wurden Experten wie Stadtarchivleiter Kitzmantel interviewt und im Stadtarchiv besucht, Senioren im Altenheim in der Flurgasse befragt und Bücher und Quellen erforscht. Herausgekommen ist ein Film, in dem die acht Schüler Karoline Springer, Gabriel Strobl, Moritz Stacherl, Ahmad Nadri, Florent Salihi, Stefanie Kiesenebner, Elias Huber und Moritz Wagner 100 Jahre zurückblicken und am Schluss auch einen Blick in die Zukunft wagen“, erklärt der betreuende Lehrer Hannes Müller nach der Verleihung.
Die acht Schüler der 5a-Klasse waren ausschließlich in ihrer Freizeit unterwegs. Bei einer Geschichtestunde in der Woche bleibt für solch ein Projekt einfach viel zu wenig Zeit. Entstanden ist ein etwa elfminütiger Film zum Thema Erste Republik mit Schwerpunkt Wels. Mit Zeitzeugen sprachen die Jugendlichen und erzählten auch selbst Geschichten, die sie erfuhren oder recherchierten. Zu finden ist der Film auf der Homepage des Wallerergymnasiums oder auf Youtube unter „WallileoTV“.
Die Fachjury, unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Oliver Rathkolb, aus Vertretern der Pädagogischen Hochschulen, der Präsidentschaftskanzlei und des ORF hat die Arbeit mit dem ersten Preis in der Kategorie „Filme“ ausgezeichnet.
In der Hofburg gab es auch die Siegerehrung für das Projekt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeichnete die Jugendlichen persönlich aus. Der Preis war mit 2500 Euro dotiert.


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