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MARCHTRENK. Das Team des Museumsvereins und die Stadt haben in den letzten Monaten Exponate, Fotos und vieles mehr aus Archiven und Privathäusern zusammengetragen. Das Ergebnis ist eine Zeitreise in die Marchtrenker Geschichte zwischen 1900 und 1938.

Der Wasserturm ist das letzte erhaltene militärische Gebäude aus dem Ersten Weltkrieg in Marchtrenk. Foto: Erwin Prillinger

„Auf rund 600 Quadratmetern und auf über 40 großen Tafeln werden die ersten 40 Jahre des 20. Jahrhunderts von Marchtrenk – in vielen Facetten – beleuchtet. Eingegangen wird auf das riesige k.u.k. Kriegsgefangenenlager, die Landwirtschaft, die wirtschaftliche Entwicklung, die Kirchen, die ungeheure Armut und Not und vieles, vieles mehr. Selbstverständlich hat auch die politische Entwicklung von der Monarchie zur beginnenden Diktatur ihren Platz. Zahlreiche Exponate und Gemälde verstärken den Eindruck über diese Zeit“, erzählt der Obmann des Museumsvereins, Reinhard Gantner, über die Ausstellung. Von den Künstlern Josef Asböck und Karl Rössing werden einige Bilder ausgestellt. Zudem werden zahlreiche zeitgenössische Exponate (Autos, Bücher, landwirtschaftliche Geräte) die Ausstellung ergänzen.

Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, 19. Oktober, um 19 Uhr im FullHaus (früher Volkshaus, Goethestraße 7) durch den früheren Bundespräsidenten Heinz Fischer statt. Vom Samstag, 20. Oktober, bis Sonntag, 28. Oktober, kann die Ausstellung – bei freiem Eintritt – von 9 bis 18 Uhr besucht werden.


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