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WELS. Vier Tage lang hatten alle Interessierten die Chance bei den „Tagen der Achtsamkeit mit den Jesuiten“ 14 Jesuiten, Jesuit Volonteers und Ordensfrauen der Kongregation der Helferinnen hautnah in Wels zu erleben. 

Gemeinsam wurden auch Gottesdienste gefeiert.
  1 / 6   Gemeinsam wurden auch Gottesdienste gefeiert.

Jesuiten sind keine klassischen Mönche. Sie führen kein Klosterleben und tragen keine Ordenskleidung. Sie sind mobil und verfügbar. 16.000 Mitglieder gehen in 125 Ländern an die Ränder der Gesellschaft und setzen sich dort für den Glauben und soziale Gerechtigkeit ein. In vielen Welser Schulen, im Jugendraum „Netz“ und bei den Firmlingen erzählten Jesuit Volonteers von ihren Sozialeinsätzen in Indien, Simbawe, Rumänien und vielen anderen Ländern - ein tolles Angebot für junge Menschen sich weltweit sozial zu engagieren.

Woraus und wofür lebt man?

Man konnte aber auch tief eintauchen in die Ignatianische Spiritualität, sich über Exerzitien informieren. Denn der Alltag hält fast jeden ziemlich auf Trab. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu zerstreuen. Fernsehen und Internet sind ständig verfügbar, das Handy immer greifbar. Das Leben fordert uns, wir haben viele Aufgaben, Sorgen, Ängste, Verantwortung, innere Unruhe, viel zu wenig Zeit. Da hilft die Spiritualität der Jesuiten einmal innezuhalten, sich neu zu orientieren. Woraus und wofür lebe ich? Wofür will ich eigentlich leben? Was prägt meine Entscheidungen? Das ganze Tun, Wollen, Müssen und Sollen einmal loszulassen, sich die Zeit nehmen für  Stille, Meditation, Anbetung, Betrachtung, Krankensalbung, Beichte. Vieles kann dadurch wieder zur Ruhe kommen, heil werden. Diesen Ansatz brachten die Jesuiten vielen Besuchern ihrer Veranstaltungen näher. 


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