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WELS. Die Interessensvertreter der Lebenshilfe Oberösterreich luden zu den Zukunftsgesprächen in das Schloss Puchberg. Menschen mit Beeinträchtigung tauschten sich zum Thema Inklusion aus und diskutierten, wie ein Miteinander von allen Menschen in Zukunft noch besser gelingen kann.

  1 / 2   Gesamtsprecher der Lebenshilfe Oberösterreich, Roland Öhlinger und Karin Riegler Fotos: Lebenshilfe

„Niemand darf ausgegrenzt werden. Das ist ein Menschenrecht“, fordert Karin Riegler, Gesamtsprecherin der Lebenshilfe Oberösterreich und erklärt, was sie unter Inklusion versteht: „Inklusion ist, wenn es keine Barrieren gibt. Das gilt für bauliche Barrieren, aber auch für Barrieren im Kopf“. „Inklusion findet aber außerhalb der Einrichtungen der Lebenshilfe statt. Dazu braucht es neben dem Willen der Bewohner und Beschäftigten der Lebenshilfe auch die Gesellschaft“, erklärt Gerhard Scheinast, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

 In vielen Wortmeldungen sprachen Teilnehmer über gelungene Projekte, aber auch was man besser machen kann. Neben dem Plenum gab es Arbeitskreise. beschäftigten sie sich mit für Menschen mit Beeinträchtigung relevanten Themen wie Gesundheit, Bildung, Gesetze und Unterstützte Kommunikation und Sexualität.


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