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MARCHTRENK. Es waren deutlich weniger Demonstranten als bei der ersten Blockade vor rund 14 Monaten. „Wir fordern einen modernen Ausbau der Bundesstraße 1“, sagt ein kämpferischer SP-Bürgermeister Paul Mahr.

Die Botschaft der Demonstranten ist klar. Foto: Nowak
Die Botschaft der Demonstranten ist klar. Foto: Nowak

Vor Wochenfrist versammelten sich alle Fraktionen zu einem Gruppenbild, um Geschlossenheit zu demonstrieren. Bei der Blockade war die SPÖ dann aber alleine. Obwohl als Stau der Unternehmer angekündigt, sprach kein Wirtschaftstreibender bei der Demo, wohl aus Angst vor Repressalien des Landes, wie der Bürgermeister vermutet: „Ich lade Landesrat Günther Steinkellner gerne ein, dass wir uns  um 7 Uhr in der Früh bei der Bundesstraße 1 treffen und spazieren gehen. Er wird dann sicher alles mit anderen Augen sehen. Und das gilt für jeden, der das macht“, sagt Mahr.

„Ich lade Landesrat Günther Steinkellner gerne ein, dass wir uns  um 7 Uhr in der Früh bei der Bundesstraße 1 treffen und spazieren gehen. Er wird dann sicher alles mit anderen Augen sehen“ SP-Bürgermeister Paul Mahr

 Bei 80 Prozent ist man sich ja mit dem Land einig. Doch die fehlenden 20 Prozent machen es schwierig: „Wir sind die einzige Gemeinde an der B1 zwischen Wels und Linz, die keinen Lärmschutz hat. Der wurde uns bereits 1988 seitens des Landes versprochen. Bei einem Ausbau muss der kommen“, so der Bürgermeister. Er will auch keinen Tunnel: „Eine Tieferlegung reicht aus. In Schwanenstadt hat es ja auch funktioniert. Warum soll es in Marchtrenk nicht gehen“. Bei zwei Kreuzungen (Bärenstraße und Neufahrnerstraße) spießt es sich in den Verhandlungen. Die Stadt hat jetzt auch zur Demo aufgerufen, weil Berechnungen seitens des Landes fehlen.

Berechnungen kommen Ende Juni, anfang Juli

Die werden Ende Juni/Anfang Juli kommen. Es geht auch um die Kosntendifferenz zwischen dem Projekt des Landes und der Stadt: „Die Berechnungen werden durch die Blockade auch nicht schneller fertig. Mir tun die vielen Autofahrer leid, die im Stau stehen“, sagt Landesrat Günther Steinkellner (FP).


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