Das Fahrradfahren wieder viel mehr in das Bewusstsein rücken
WELS. Die Stadt eignet sich hervorragend für das Fahrradfahren. Es ist eher flach bis auf die Unterführungen. Mit den Radleitlinien will man die Bevölkerung wieder vermehrt dazu bringen auf das Auto zu verzichten.

Bürgermeister Andreas Rabl (FP) und Verkehrs-Stadtrat Klaus Hoflehner (SP) sind sich einig, dass die neuen Leitlinien sind eine wichtige Anleitung für die Stadt in den Bereichen bauliche Infrastruktur und präventive sanfte Verkehrsmaßnahmen sind. Unmittelbare Kosten entstehen der Stadt aus den Leitlinien keine. Die in Punkt 15 angeführten Vorgaben (, mittelfristig vier Euro pro Einwohner und Jahr) für das Budget sind eine verkehrspolitisch qualitative Aussage. Die Ausweisung eines eigenen Budgetpostens für den Radverkehr macht die Entwicklung von Radinfrastruktur planbarer und damit effizienter.
Die Kapazitäten für den Radverkehr müssen zukunftsfähig geplant und gebaut werden. Radstreifenlösungen werden forciert. Ein gutes Radverkehrsnetz bietet Hauptrouten, die durch Verbindungs-, Sammel- und Stichrouten verbunden werden. Eine Flächenerschließung durch Radwege ist in Wels dort zielführend, wo es keine Verkehrsberuhigung oder 30 km/h-Zonen gibt. Moderne Radverkehrsführung vermeidet Umwege und schafft direkte Verbindungen. Kurze Wege werden forciert. Tempo 30 in allen Wohngebieten fördert den Radverkehr: wo Autos langsamer fahren, sind Radverkehrsanlagen überflüssig. Das erweitert ohne großen baulichen Aufwand das Radverkehrsnetz erheblich (Flächenerschließung). Radabstellflächen sind ebenfalls massiv geplant.


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