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Handwerk: Mitten in der Welser Burggasse eine ausgefeilte japanische Schmiedetechnik

Gerald Nowak, 31.05.2020 12:43

WELS. Mokume Gane bedeutet „wie holzgemasertes Metall“. Diese Schmiedetechnik hat sich in Japan im 17. Jahrhundert entwickelt. Alois Mach fertigt in seinem Atelier in der Burggasse Schmuckstücke nach dieser kunstvollen Bearbeitungsform an.

Wunderbar gefertigt...
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Im deutschsprachigen Raum  verstehen sich rund 25 Goldschmiede auf ebendiese Kunstfertigkeit, in Österreich sind es gerade einmal fünf. Einer davon sitzt in Wels in der Burggasse. Die Schmuckstücke sind voller Individualität. Ein geschmiedetes Schmuckstück aus Mokume Gane bedarf keiner Gravur, schon die einzigartige Struktur und Maserung besticht mit vielen Details. Kombiniert werden bevorzugt Edelmetalle, die anschließend ein möglichst kontrastreiches Muster ergeben.

Verschiedenfarbige Metallschichten werden dafür zunächst verschweißt, dann mehrfach geschmiedet und verarbeitet, bis vielfältige Maserungen entstehen.

Ob zufällige Maserung oder klar definierte Zeichnungen, dafür „müssen Hände, Augen und Ohren zusammenspielen, damit man den richtigen Moment erkennt, in dem ein Schmuckstück fertig ist. Das Schöne ist, dass jedes Objekt im Laufe seines Entstehens einen besonderen Charakter offenbart“, sagt der Welser Goldschmied Alois Mach. Wer mehr Infos haben will, dem sei der Gang in die Burggasse und das persönliche Gespräch empfohlen oder ein Blick auf die wunderbare Homepage www.machwerk.at


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