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WELS. Wachsende Abfallmengen, ihre falsche Entsorgung und unzureichendes Recycling zählen zu den größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Einwegartikel, wie etwa Kaffeebecher, tragen zu einem erheblichen Teil zu den verheerenden Folgen der Umweltverschmutzung bei.

Gritsch freut sich, mit ihrer Masterarbeit etwas Handfestes geschaffen zu haben. Foto: FHOÖ
  1 / 3   Gritsch freut sich, mit ihrer Masterarbeit etwas Handfestes geschaffen zu haben. Foto: FHOÖ

Die Welser FH OÖ-Lebensmitteltechnologie- und Ernährung-Absolventin Lea Gritsch hat im Rahmen ihrer Masterarbeit für die FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH und in Kooperation mit dem FH Campus Wien einen essbaren Coffee-to-go-Becher aus Getreidenebenprodukte entwickelt. Diese neuen Bechermaschinen werden nun samt der neu entwickelten Rezeptur zum Kauf angeboten.

Etwas Handfestes

„Mich hat das Thema sehr angesprochen, weil ich gerne ein sinnvolles Masterprojekt machen wollte. Müllvermeidung und Kunststoff-Alternativen sind große Themen der heutigen Zeit mit enormer Wichtigkeit! Es ist toll, am Ende etwas Handfestes geschaffen zu haben und das selbst entwickelte Produkt in Händen halten zu können“, sagt die 23-jährige Lea Gritsch.

Dicht und schmackhaft

Die Entwicklung war keine einfache. Der Becher muss viele Eigenschaften erfüllen. „Er muss dicht und formstabil, essbar und schmackhaft sein. Der Geschmack des Kaffees darf nicht beeinflusst werden. Es sollen nachhaltige Rohstoffe verwendet werden und die Herstellkosten sollten so gering wie möglich sein. Und zu guter Letzt müssen die Becher backbar und mit den vorhandenen Maschinen und Backprozessen kompatibel sein“, berichtet die aus Tollet stammende, innovative Technikerin.

Hitzebeständig

„Die Produktion dieser Becher kann mit Technologien durchgeführt werden, die in der Lebensmittelindustrie bereits verwendet werden. Zudem haben wir die Becher einer Reihe von Belastungstests unterzogen, um sie auf Formstabilität und Wasserdichtheit zu prüfen. Auch heißem Wasser halten die Becher mindestens 40 Minuten stand“, ist Gritsch stolz.


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