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OÖ. Mit Mittwoch, 8. Juli starten 25 Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ihren Assistenzeinsatz in Oberösterreich. Bereits am Montag wurde das Bundesheer, aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen und die dadurch notwendige Erhöhung der Testkapazitäten, durch das Land OÖ zur Unterstützung angefordert.

  1 / 2   Oberösterreichs Militärkommandant Dieter Muhr, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Linz-Land-Bezirkshauptmann Manfred Hageneder und Landtagsabgeordneter Christian Kolarik (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Insgesamt unterstützen ab morgen rund 25 Soldaten aus Oberösterreich die Bezirkshauptmannschaften Perg, Linz-Land, Urfahr-Umgebung sowie Wels. Dabei stammen acht Soldaten von der Heeresunteroffiziersakademie, sechs Soldaten vom Militärkommando Oberösterreich, vom Kommando Luftunterstützung aus Hörsching (sechs) und fünf Soldaten werden durch die 4. Panzergrenadierbrigade gestellt. Die Aufgabe der Soldaten ist es Gesundheitsbehörden bei der Durchführung von Erhebungen über das Auftreten der Krankheit – beim sogenannten Kontaktpersonen-Management – zu helfen.

Soldaten helfen beim ermitteln von Verdachtsfällen

„In Oberösterreich gibt es seit einigen Tagen, einen Anstieg der Infektionen, der uns sehr besorgt hat. Dieser Anstieg hat uns dazu veranlasst, die Testungen auszuweiten. Damit es zu keinen Verzögerungen kommt, haben wir bereits durch die Aufstockung der Abnahmekapazitäten sowohl bei den Drive-Ins reagiert als auch die mobilen Abnahmeteams aufgestockt. Durch die Unterstützung des österreichischen Bundesheeres können wir sicherstellen, dass auch bei steigenden Infektionszahlen das Kontaktpersonen-Management weiterhin effektiv betrieben werden kann“, betont LH-Stellvertreterin Christine Haberlander. Die eingesetzten Kräfte haben die Aufgabe mit den betroffenen Personen Kontakt aufzunehmen und mit einem Fragebogen Daten wie Kontaktdaten, Bewegungsprofil oder auch gesundheitlicher Zustand zu erheben („Contact-Tracing“). Darunter versteht man im Rahmen der Umgebungsuntersuchung, das Nachverfolgen von Kontaktpersonen sowie das aktive Ermitteln von Personen, die Kontakt zu einem Erkrankten (oder zu einem infektiösen Verdachtsfall) hatten und infiziert sein könnten. Der Einsatz wird voraussichtlich bis Ende September andauern.

Tanner: „Bundesheer bei Bedarf jederzeit bereit“

„Ich bedanke mich bei Bundesministerin Klaudia Tanner und dem Österreichischen Bundesheer für die rasche Hilfe“, betont Haberlander. „Wir werden dem Land OÖ – im Rahmen unserer Möglichkeiten – jede Unterstützung zur Verfügung stellen, die das Land benötigt. Daher stehen auch in allen 18 Bezirksverwaltungsbehörden Verbände des Bundesheeres bei Bedarf jederzeit bereit. Denn das Bundesheer ist immer da, wenn es gebraucht wird. Gerade in dieser herausfordernden Zeit müssen alle Behörden zusammenhalten, um die Bevölkerung bestmöglich vor dem Corona-Virus zu schützen“, so Verteidigungsministerin Mag.a Klaudia Tanner dazu.


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