Wels will Universitätsstadt werden

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Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 21.09.2020 12:10 Uhr

WELS. Oberösterreich bekommt eine Technische Universität. „Es muss nicht alles in Linz sein“, sagt die Stadt und zählt die Vorteile auf, die für Wels sprechen: Optimale Infrastruktur, Autobahnanbindung und Nähe zur Fachhochschule.

 

FP-Bürgermeister Andreas Rabl: „Wels hat die Chance, größter Technik-Ausbildungs-Cluster Österreichs zu werden“. Man werde das Gespräch mit Landeshauptmann Thomas Stelzer suchen. VP-Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Als Industriestandort und mit über 10.000 Unternehmen haben wir einen enorm hohen Bedarf an Fachkräften und Experten. Eine Universität ist die optimale Ergänzung zur lokalen Ausbildung an der HTL Wels und dem FH Campus Wels“.

Standort, Studentenheim und Forschungszentrum

Das alte Postgebäude am Bahnhofsplatz ist der ideale Standort  für die Universität. Mit einer Grundfläche von rund 3.250 Quadratmetern gibt es hier genügend Platz, um eine voll ausgestattete Universität zu verwirklichen. Dazu bietet die Bahnhofs-Nähe gute Möglichkeiten für Studenten, die pendeln.

Das Amtsgebäude am Römerwall eignet sich hervorragend für ein Studentenwohnheim. Die Grundfläche beträgt rund 2.680 Quadratmetern, ausreichend Platz für die zukünftigen TU-Studenten. Die potentielle Universität ist gerade einmal 365 Meter entfernt.

 Geplant ist hierbei das „Start-up Zentrum“ mit der neuen Universität und der bestehenden FH verbinden, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben und Ideen in die Realität umzusetzen.

 

Finanzielle Unterstützung

Die Stadt kündigte an den Bau einer Uni finanziell zu unterstützen. Das Gebäude würde sich in einen West- und Ostteil gliedern, wobei der östliche Teil um ein Geschoß erhöht wird. Insgesamt hätte die neue Uni eine Gesamtfläche von rund 8.600 Quadratmetern. Rechnet man noch zwei Kellergeschoße hinzu, vergrößert sich die Gesamtfläche auf 11.810 Quadratmeter. Die Lage direkt neben der Westbahnstrecke ist für eine Universität optimal. . Das Bild unten zeigt einen ersten möglichen Entwurf von Delta, wie die Universität künftig aussehen soll.

Dringend notwendig

Profiteur sind die rund 5.700 Betriebe im Stadtgebiet und die weiteren 5.000 im Umland. Etwa 130 Unternehmen davon sind national oder international tätig und haben ihr Headquarter in Wels. Der Industriestandort Wels hat dementsprechend einen hohen Bedarf an technischen Fachkräften und Experten, zunehmend im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Die neue technische Universität ist deshalb nicht nur eine optimale Ergänzung zur FH und der HTL, sondern würde die notwendige Forschungselite liefern, die Österreich braucht.

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