Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Oberösterreich bekommt eine Technische Universität. „Es muss nicht alles in Linz sein“, sagt die Stadt und zählt die Vorteile auf, die für Wels sprechen: Optimale Infrastruktur, Autobahnanbindung und Nähe zur Fachhochschule.

Str. Peter Lehner und Bgm. Andreas Rabl mit einem Entwurf der potentiellen Universität für Wels. Foto: Stadt

FP-Bürgermeister Andreas Rabl: „Wels hat die Chance, größter Technik-Ausbildungs-Cluster Österreichs zu werden“. Man werde das Gespräch mit Landeshauptmann Thomas Stelzer suchen. VP-Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Als Industriestandort und mit über 10.000 Unternehmen haben wir einen enorm hohen Bedarf an Fachkräften und Experten. Eine Universität ist die optimale Ergänzung zur lokalen Ausbildung an der HTL Wels und dem FH Campus Wels“.

Standort, Studentenheim und Forschungszentrum

Das alte Postgebäude am Bahnhofsplatz ist der ideale Standort  für die Universität. Mit einer Grundfläche von rund 3.250 Quadratmetern gibt es hier genügend Platz, um eine voll ausgestattete Universität zu verwirklichen. Dazu bietet die Bahnhofs-Nähe gute Möglichkeiten für Studenten, die pendeln.

Das Amtsgebäude am Römerwall eignet sich hervorragend für ein Studentenwohnheim. Die Grundfläche beträgt rund 2.680 Quadratmetern, ausreichend Platz für die zukünftigen TU-Studenten. Die potentielle Universität ist gerade einmal 365 Meter entfernt.

 Geplant ist hierbei das „Start-up Zentrum“ mit der neuen Universität und der bestehenden FH verbinden, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben und Ideen in die Realität umzusetzen.

Finanzielle Unterstützung

Die Stadt kündigte an den Bau einer Uni finanziell zu unterstützen. Das Gebäude würde sich in einen West- und Ostteil gliedern, wobei der östliche Teil um ein Geschoß erhöht wird. Insgesamt hätte die neue Uni eine Gesamtfläche von rund 8.600 Quadratmetern. Rechnet man noch zwei Kellergeschoße hinzu, vergrößert sich die Gesamtfläche auf 11.810 Quadratmeter. Die Lage direkt neben der Westbahnstrecke ist für eine Universität optimal. . Das Bild unten zeigt einen ersten möglichen Entwurf von Delta, wie die Universität künftig aussehen soll.

Dringend notwendig

Profiteur sind die rund 5.700 Betriebe im Stadtgebiet und die weiteren 5.000 im Umland. Etwa 130 Unternehmen davon sind national oder international tätig und haben ihr Headquarter in Wels. Der Industriestandort Wels hat dementsprechend einen hohen Bedarf an technischen Fachkräften und Experten, zunehmend im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Die neue technische Universität ist deshalb nicht nur eine optimale Ergänzung zur FH und der HTL, sondern würde die notwendige Forschungselite liefern, die Österreich braucht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Welser Privatfernsehen feierte 30 Jahre

Welser Privatfernsehen feierte 30 Jahre

WELS. 1996 hat der Marchtrenker Wolf-Dieter Holzhey Pionierarbeit geleistet und den ersten regionalen Fernsehsender Österreichs gegründet. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Schulbeginnunterstützung der Stadt Wels

Schulbeginnunterstützung der Stadt Wels

WELS. Der Schulstart bringt für Familien eine zusätzliche finanzielle Belastung. Die Stadt Wels hilft hier alljährlich mit der Schulbeginnunterstützung ...

Tips - total regionalGerald Nowak
Fußbälle für Mosambik

Fußbälle für Mosambik

GUNSKIRCHEN. Sven Daubenmerkl, Direktor der Mittelschule Gunskirchen, nutzt die Ferien, um andere Schulen in fernen Ländern zu besuchen. Dazu ...

Tips - total regionalGerald Nowak
Erstmals Ferienbetreuung in der Spar-Zentrale Marchtrenk

Erstmals Ferienbetreuung in der Spar-Zentrale Marchtrenk

MARCHTRENK. Gegen Ende der Sommerferien herrschte in der Spar-Zentrale Marchtrenk erst richtig Ferienstimmung, denn erstmals gab es zwei Wochen ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Gaukler-Dame aus Portugal im Zoo Schmiding eingezogen

Gaukler-Dame aus Portugal im Zoo Schmiding eingezogen

KRENGLBACH. Im Zoo Schmiding gibt es einen Neuzugang: Ein weiblicher Gaukler ist aus einem Zoo in Portugal nach Oberösterreich übersiedelt. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
ÖAMTC-Stützpunkt Wels: Neuhauser übernimmt die Leitung

ÖAMTC-Stützpunkt Wels: Neuhauser übernimmt die Leitung

WELS. Nach 24 Jahren als Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes Wels wechselt Karl Pointl in den wohlverdienten Ruhestand. Christian Neuhauser ist der ...

Tips - total regionalGerald Nowak
Weitere Beiträge