Neue Werksbrücke über Ager soll Gemeinden vom Schwerverkehr entlasten
STADL-PAURA. Mit einem neuen Bauprojekt können die Ortsgebiete von Stadl-Paura, Lambach und Edt vom Schwerverkehr entlastet und die Verkehrssicherheit an der B1 erhöht werden.

Die Pläne betrifft das seit 1956 bestehende Schotterabbaugebiet der Firma Treul Welser Kieswerke im Ortsteil Hausruck in Stadl-Paura. Die Lastwägen, die den Kies abtransportieren, müssen lange Strecken durch Ortsgebiet fahren, was naturgemäß Lärm und Staub für die Menschen hier mit sich bringt. Mit der Errichtung einer neuen Werksbrücke über die Ager und einem Kreisverkehr an der B1 auf Höhe der Kreuzung mit der Straße Richtung Neukirchen soll sich die Situation verbessern. Die Lastwägen könnten viel rascher auf die B1 und müssten nicht mehr durch Ortsgebiet.
Behördliche Verfahren laufen
Die entsprechenden Verfahren wurden in die Wege geleitet, sind noch nicht abgeschlossen, aber der Stadlinger Bürgermeister Christian Popp ist guter Dinge: „Von dieser Lösung profitieren die Menschen in mehreren Gemeinden, die Firma Treul und das Land“, beschreibt er die Situation.
Straßenbau-Referent, Landesrat Günther Steinkellner sieht das Projekt ebenfalls positiv, auch deswegen positiv, weil die gefährliche Kreuzung (Straße Richtung Neukirchen) sicherer gemacht werden kann. Zwar muss die Landesregierung erst einen entsprechenden Beschluss fassen, Steinkellner hat aber eine Unterstützung von 304.000 Euro für den Kreisverkehr (bei 943.000 Euro Gesamtkosten und Errichtung durch die Straßenmeisterei Wels) in Aussicht gestellt.
Anliegen der Firma Treul
„Uns ist es ein Anliegen, mit unseren Lastwägen so rasch wie möglich auf ein höherrangiges Straßennetz zu kommen und somit die Ortsgebiete vom Schwerverkehr zu entlasten. Deswegen bemühen wir uns um dieses Bauprojekt“, sagt Treul-Chefin Ursula Huber-Wilhelm.
Dass Huber-Wilhelm das Projekt tatsächlich ein Anliegen ist, beweist, dass die notwendigen Grundstücke zur Errichtung der Ausfahrt und des Kreisverkehrs von der Firma Treul bereits angekauft wurden. Auch die Baukosten trägt die Firma Treul, die mit einer Brücke dann auch keine Fuhren-Beschränkung mehr hat. Baubeginn soll im Frühjahr 2022 sein.


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