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GUNSKIRCHEN. Von A wie Apfelsaft bis Z wie Zwetschkenschnaps reicht das Angebot der bäuerlichen Direktvermarkter im Ort. Einen Überblick gibt eine neue, selbst gemachte Broschüre der Ortsbauernschaft.

  1 / 2   Marlene Neuwirth, Ortsbäuerin Gisela Weiss, Nicole Huemer und Ortsbauernobmann Fritz Stinglmayr (v.l.) zeigen stolz den Gunskirchner Hofladenführer und genießen die Produkte aus der Gemeinde. Foto: GPaltinger

Die Palette an bäuerlichen Produkten aus Gunskirchen ist groß und reicht von Fleisch- und Wurstwaren über Eier, Nudeln, Brot, Honig, viele Getränkesorten bis hin zu Obst, Kartoffeln, Müsli oder Blumen. Um den Konsumenten einen Überblick zu verschaffen und sie darüber zu informieren, zu welchen Öffnungszeiten man bei welchem Direktvermarkter welches Produkt bekommt, hat die Ortsbauernschaft den „Hofladenführer“ zusammengestellt. Darin sind alle 17 bäuerlichen Direktvermarkter vertreten, die ihre Produkte entweder ab Hof, in einem der Hofläden im Ort oder auf einem (Wochen-)Markt direkt an die Konsumenten verkaufen.

Ein Saisonkalender und eine Karte von Gunskirchen, wo die bäuerlichen Betriebe verzeichnet sind, runden die Broschüre ab.Besonders reichhaltig ist in Gunskirchen zum Beispiel das Angebot an Fleisch. Die Konsumenten können aus Schweine-, Rind-, Schaf-, Geflügel- und Wildfleisch wählen. Wo man was bekommt, darüber gibt das Heft Auskunft.

Wunsch der Konsumenten

Grafisch aufbereitet hat den Hofladenführer Marlene Neuwirth, selbst Tochter eines Direktvermarkters. Beim Zusammenstellen der Informationen wurde sie von Nicole Huemer unterstützt.

„Gunskirchen ist sehr vielseitig, was die Versorgung mit Lebensmitteln angeht“, weiß Ortsbäuerin Gisela Weiss. „Wir wollen den Gunskirchnern zeigen, dass das Gute so nah liegt“, ergänzt Ortsbauernobmann Fritz Stinglmayr. Das wird die Konsumenten in Gunskirchen auch interessieren. Schon beim Agenda21-Prozess vor zwei Jahren war ein großes Interesse an den bäuerlichen Produkten im Ort erkennbar. Wo­raufhin der verstorbene Ortsbauernobmann Josef Wimmer die Broschüre initiierte.

Jetzt ist das Werk fast fertig. Zu haben ist der rund 50 Seiten starke Hofladenführer im handlichen A6-Format ab etwa Mitte/Ende April. Zuerst wird er allen Gunskirchner Haushalten per Post zugestellt. Weitere Exemplare sind dann direkt bei den Direktvermarktern oder am Gemeindeamt erhältlich.


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