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Bevor der Konflikt eskaliert: "Polimed-Polizeimediation" als Lösungsansatz

Gerald Nowak, 12.05.2021 13:09

WELS. Stadt, Polizei und die Volkshilfe machen gemeinsame Sache. Unter dem Titel „Polimed – Polizeimediation“ beginnt sofort ein Projekt zur Lösung von sozialen Problemen und Konflikten.

FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, Mediatorin Amélie Wiegand und Volker Atteneder (beide Volkshilfe), Evelyn Wolf (Stadtpolizeikommando Wels) und Hans Christian Rumpl (Ordnungswache). (Foto: Stadt)

Konkret geht es um Konflikte und Auseinandersetzungen unter Bürgern, wo man mit den gewohnten Mitteln der Exekutive oder Justiz nicht mehr weiterkommt. Nachbarschaftskonflikte, Geruchsbelästigungen oder Streitereien in öffentlichen Parks und Grünanlagen sind die häufigsten Fälle in diesem Graubereich der täglichen Arbeit. Das Projekt läuft wie folgt ab. Die Mitarbeiter der Exekutive haben die Möglichkeit, Einsätze zu Konfliktfällen, bei denen keine strafrechtlichen Tatbestände vorliegen, zu melden. Ist der Fall mediationsgeeignet, wird er an die Mediatoren der Volkshilfe weitergegeben. Diese führen wiederum anschließend Einzel- beziehungsweise Gruppengespräche mit den Konfliktparteien, bieten weitere Hilfestellungen an und informieren die Exekutive auch laufend über den Fortschritt der Mediationsarbeit.


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