Zentrum der Stadlinger Guttenbrunnsiedlung wird aufgewertet
STADL-PAURA. Die Kinderbetreuungsplätze in der Gemeinde werden ausgebaut. Der Caritas-Kindergarten-Standort in der Bauordenstraße wird um 1,8 Millionen Euro erweitert. Damit trägt man einem wachsenden Bedarf Rechnung und ein Gebäude erfährt eine zukunftsträchtige Nutzung.

2019 hat die Gemeinde das „Jugendheim“ in der Guttenbrunnsiedlung (Bauordenstraße) von der Pfarre gekauft. Dort waren einst Räume für die Jugendarbeit der Donauschwaben, ein Gasthaus, eine kleine Kirche sowie zwei Kindergartengruppen untergebracht. Die letzte Messe wurde dort 2019 gefeiert und auch die Räume des Lokals stehen länger leer. Ein Saal wird tagsüber vom Kindergarten genutzt und steht abends der Union für das Kursangebot zur Verfügung, vom Tischtennis bis zum Qi Gong.
Drei neue Gruppen
Jetzt erfährt das Gebäude durch den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze eine Aufwertung. Ab Februar werden zwei neue Krabbelstubengruppen (wo bisher das Gasthaus war) und zu den schon bestehenden zwei Kindergartengruppen noch eine weitere, somit dritte Kindergartengruppe dazugebaut.
Das Konzept sieht vor, dass in einer zweiten Ausbaustufe in den nächsten Jahren nochmals jeweils eine Krabbelstuben- und eine Kindergartengruppe dazu gebaut werden können.
„Die Bauverhandlung für dieses Projekt fand bereits statt und auch seitens der Anrainer und des Landes fand dieses Projekt große Zustimmung. Somit können die notwendigen Bewilligungen erteilt werden. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro“, berichtet ein über das Projekt glücklicher Bürgermeister Christian Popp. Mitte September sollen die neuen Räume bezugsfertig sein. Nach Fertigstellung kann das Krabbel-stuben-Provisorium am Bräuberg aufgelöst werden.
In 1960er-Jahren errichtet
Das Zentrum ist zwischen 1960 und 1966 von den Donauschwaben errichtet worden, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind und sich in dieser Zeit rund um das Zentrum angesiedelt haben. Das Grundstück wurde damals vom Stift Lambach zur Verfügung gestellt. Noch heute hat das Zentrum für die Siedler und ihre Nachfahren dort einen hohen emotionalen Wert. Die Menschen haben damals unter Entbehrungen viel Energie in den Bau investiert und fühlen sich damit sehr verbunden.


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