Benefiz für die Ukraine: „Die Entscheidung für das Konzert war binnen drei Minuten gefallen“
WELS. „Hoamspü“ stehen für Austropop und sind reihum bekannt. Frontmann Walter Bostelmann sah die Bilder aus der Ukraine und fragte in der Band-WhatsApp Gruppe, ob man nicht ein Benefizkonzert machen könnte: „Die Entscheidung für das Konzert war binnen drei Minuten gefallen“.

Jetzt braucht es noch Zeit und Ort. Dafür rief Bostelmann bei FP-Bürgermeister Andreas Rabl an, denn man wollte nicht lange warten: „Wir haben uns rasch für den 9. April und den Minoritenplatz entschieden. Wir können uns auf ein tolles Konzert freuen und ich hoffe, dass viele Spenden zusammenkommen.“ Mit weiteren Sponsoren nahm man auch gleich Kontakt auf. Die Brau Union Wels stellt die gastronomische Infrastruktur wie Verkaufswägen mit Zapfsäulen, Durchlaufkühler, Biergarnituren und weiter nötiges Equipment zur Verfügung. „Ich werde beim Ausschenken helfen“, verspricht der Bürgermeister. Zu 100 Prozent kostenlos arbeiten für das Hoamspü-Konzert die Bühnen- und Tontechniker. Tobias Pröll sorgt mit seiner Tontechnikfirma SONIC für den perfekten Ton beim Benefizkonzert. Daniel Pöllhuber vom Kremstaler Musikhaus stellt die Bühne zur Verfügung. Das gesamte Personal spendet sozusagen seinen Arbeitseinsatz. Bostelmann: „Ich kann allen nur Danke sagen. Wir spielen für die Menschen, um Menschen zu helfen“. Beim Konzert werden Spendenboxen aufgestellt, sowie gibt es die Möglichkeit für Großspender ihren Beitrag beim Event auf der Bühne an die Stadt Wels zu übergeben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden