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AICHKIRCHEN/BACHMANNING/NEUKIRCHEN. Die Kinderbetreuung und Kinderbildung wird in den drei Gemeinden neu aufgestellt und damit für die Zukunft abgesichert. Alle Krabbelgruppen kommen nach Aichkirchen. Die Volksschule Aichkirchen wird in Folge in Bachmanning integriert.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (Mitte) sichert den Bürgermeistern Karl Kaser (Bachmanning), Franz Haider (Aichkirchen) Andreas Obermayr (Neukirchen) und Amtsleiterin Petra Pernegger ihre Unterstützung für das innovative Konzept zu den zukunftsorientierten Kinderbildungseinrichtungen zu. (Foto: Land OÖ)

„Die Qualität steht bei der Kinderbetreuung im Vordergrund“, erklärt Bürgermeister Franz Haider und deshalb haben die drei Gemeinden Aichkirchen, Bachmanning und Neukirchen ein neues Konzept ausgearbeitet. In den Gemeinderäten wurde einstimmig beschlossen, zukünftig alle Krabbelgruppenplätze für die drei Gemeinden in Aichkirchen anzusiedeln. Dort werden bestehende Räume in der Volksschule und im Amtsgebäude dafür adaptiert, informieren Haider (Aichkirchen) und seine Amtskollegen Karl Kaser (Bachmanning) und Andreas Obermayr (Neukirchen).

Aktuell haben die drei Gemeinden zwei Krabbelgruppen. Eine davon befindet sich schon länger in Aichkirchen. Die zweite ist provisorisch im Gemeindeamt Neukirchen eingerichtet. Die dritte wird fix heuer ab Herbst diesen Jahres in Aichkirchen installiert. Nach der Adaptierung der Räume soll auch die Gruppe aus Neukirchen nach Aichkirchen kommen.

Dritte Gruppe fix bewilligt

„Die Bedarfserhebung bezüglich Kinderbetreuung zeigte, dass wir bei den Krabbelgruppenplätzen zukünftig nicht ausreichend versorgt sind. Wir haben beim Land OÖ um die Genehmigung einer dritten Krabbelgruppe für unsere drei Gemeinden angesucht und diese auch erhalten. Nun werden die notwendigen baulichen Maßnahmen seitens des Landes geprüft. Grundsätzlich haben wir positive Signale, um die bestehende Bausubstanz in Aichkirchen für alle drei Krabbelgruppen nutzen zu können“, informieren die drei Ortschefs.

Volksschule in Bachmanning

Als nächster Schritt ist geplant, die Volksschule Aichkirchen in jene in Bachmanning zu integrieren. Aus den beiden bisherigen Kleinstschulen würde so eine fünfklassige Volksschule, inklusive Nachmittagsbetreuung entstehen.

Dafür müssen in Bachmanning aber noch bauliche Maßnahmen getroffen werden. Daher wird eine gemeinsame Schule Bachmanning und Aichkirchen frühestens in eineinhalb Jahren starten, schätzt Haider. „Langfristig bereiten wir einen gesicherten Schulstandort inklusive dem entsprechenden Angebot der Nachmittagsbetreuung in Bachmanning vor“, erklären die Bürgermeister.

Aktuell haben Aichkirchen und Bachmanning nur zwei beziehungsweise drei Klassen. Mit der Zusammenlegung will man aktiv einer möglichen Schließung der Standorte entgegenwirken, fügen die Bürgermeister hinzu. „Mit diesem Konzept können wir selbst gestalten und bekommen nichts verordnet“, meint Haider.

Blick über den Tellerrand für ein umfassendes Angebot

„Wir blicken über den Tellerrand, um Kindern und Eltern unserer drei Gemeinden ein umfassendes Angebot machen zu können. Unsere Gemeinden sind Zuzugsgebiet und so stellen wir uns verantwortungsbewusst den damit verbundenen Aufgaben“, halten die drei Bürgermeister fest. „Die einstimmigen Grundsatzbeschlüsse der Gemeinderatsmitglieder zeigen, dass die Veränderungen von einer breiten Mehrheit getragen werden“, fügen Haider, Kaser und Obermayr hinzu.

Mit der Übersiedlung der Volksschule Aichkirchen nach Bachmanning wäre in Aichkirchen Platz für eine eventuelle weitere Kindergarten-Gruppe.

Die Gemeinden Aichkirchen, Bachmanning und Neukirchen führen seit rund einem Jahr eine Verwaltungsgemeinschaft.


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