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WELS. Eine Krickente, zwei Säbelschnäbler, ein Stelzenläufer, drei Bienenfresser und zwei Kernbeißer sind wieder in ihrer angestammten Heimat im Burgenland. Knapp neun Monate fanden sie Unterschlupf im Welser Tierpark.

Von Wels wieder ins Burgenland (Foto: Stadt)
Von Wels wieder ins Burgenland (Foto: Stadt)

Die Trockenheit im Vorjahr im Burgenland war für die Tierwelt dramatisch. Viele Wildvögel drohten durch den niedrigen oder teilweise nicht mehr vorhandenen Wasserstand in den Gewässern zu verenden. Mitarbeiter des Welser Tiergartens reisten privat ins Burgenland, um Tiere zu retten und um einigen von ihnen einen Platz in der Messestadt zu geben. Knapp neun Monate nach dieser Rettungsaktion wurden die Pflegevögel nun wieder im Burgenland ausgewildert. Gemeinsam mit der dortigen Tierärztin Claudia Herka und Beatrice Turin entließen die Tiergarten-Mitarbeiter Dominic Weber und Julian Sturmbauer die Tiere in die Freiheit. Tiergarten-Referent Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Grüne) : „Weit über ihre Dienstpflichten hinaus sind unsere Mitarbeiter für den Tierschutz aktiv und haben viele Vögel aus dem Burgenland gerettet. Dort zeigt sich der Klimawandel durch immer längere Trockenperioden schon besonders drastisch.


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