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GUNSKIRCHEN. Wie aus der Saat Popcorn wird, das hat Landjugend-Leiterin Marlene Neuwirth in einer Projektarbeit im Rahmen einer Ausbildung Kindern nähergebracht.

Marlene Neuwirth (r.) bringt Kindern die Arbeit in der Landwirtschaft, konkret den Maisanbau, näher. (Foto: Neuwirth)

Marlene Neuwirth sind die Landwirtschaft und die Vermittlung ihrer Werte ein besonderes Anliegen. Die 24-jährige Marketing-Angestellte ist Leiterin ihrer Landjugend-Gruppe und hat den Jump-Lehrgang absolviert. In diesem Zertifikats-Lehrgang der Ländlichen Fortbildungsinstitutes für Landjugend-Funktionäre beschäftigt man sich mit Projektmanagement, Persönlichkeitsbildung und Marketing und arbeitet intensiv ein eigenes Projekt aus.

Dabei hat sich Neuwirth für Popcorn als Thema entschieden. „Denn jeder kennt’s, jedem schmeckt’s. Aber wer weiß, woher's wirklich kommt? Aus’m Kino? Der Ursprung eines jeden Lebensmittels, die Arbeit mit der Natur, gehören vermittelt. Da müssen wir bei den Kleinen beginnen“, meint die Gunskirchnerin.

Fünfteiliges Projekt

Ihr Projekt besteht aus fünf Teilen. Am familieneigenen Hof hat Marlene einen Feldversuch mit drei Popcorn-Maissorten und einem Zuckermais angebaut.

Bei einer Ferienpassaktion durften 35 Kinder (Popcorn-)Mais-Stationen durchlaufen – Maispflanzen besichtigen, Körner erraten und Popcorn machen stand auf dem Programm. Außerdem gab es ein Sommerkino und sie hielt eine Sachunterrichtsstunde in der Volksschule Gunskirchen. Hier wurde der Weg vom Saatgut zur gefüllten Popcorntüte mit den Kindern erarbeitet.

Der Feldversuch sowie die verschiedenen Aktionen können am Instagram-Account @mais.projekt verfolgt werden, die Social-Media-Dokumentation ist nämlich auch Teil des Projekts.

Bald findet die Ernte statt. Ihr Projekt hat Neuwirth damit abgeschlossen, eine Präsentation vor einer Jury gab es ebenfalls schon. „Den spielerischen Charakter einzubauen, um landwirtschaftliche Themen zu vermitteln, ist uns gut gelungen. Ich hoffe, dass es bald weitere Projekte dieser Art gibt, denn das Potenzial ist riesig“, ist die Jungbäuerin überzeugt, dass viel mehr Landwirtschaftswissen vermittelt gehört.


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