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WELS. Erna Prenninger hat sich mit einem Leserbrief an die Tips-Redaktion gewandt.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Wie ich in den Medien erfahren konnte, investiert die Stadt Wels rund 51,8 Millionen Euro in Zukunftsprojekte. Ist ja sehr schön. Es ist auch schön die Stadt Wels zu einem schöneren Ort zu machen. Wer hätte da schon was dagegen? Es wäre aber auch sehr schön, wenn ein kleinster Bruchteil dieser Summe für die Altersheime zur Verfügung stünde!

Da wird gespart was das Zeug hält. Sogar der Christbaum wird verkleinert – da zu teuer? Man möchte gar nicht wissen, wie wenig das Budget für die Altersheime ist. Es wird alles nur schön geredet und für die Öffentlichkeit werden Illusionen verbreitet!

Da wird so viel gelogen und erzählt, dass sich die Balken biegen. Und in Wirklichkeit wird da an allen Ecken und Enden gespart. Wenn einmal jemand Probleme aufzeigt, ist die Antwort: ja woanders ist es ja noch viel schlimmer. In Wels ist eh so super.

Was zählt der alte Mensch? Nämlich nichts – der gehört ja eh schon weiter. Ist zu nichts mehr nutz. Die Pflegekräfte sind zu wenig und die die noch durchhalten überfordert und unterbezahlt. Wie soll sich da ein alter Mensch vorkommen? Oder auch die Pflegekräfte, die am Limit arbeiten? Viele von Ihnen kündigen, weil sie gesundheitlich am Ende sind!

Das interessiert auch keine Medien, weil heutzutage gilt nur mehr: schneller, höher, weiter! Was zählt der alte Mensch in unserer Gesellschaft? Und auch die Pflegekräfte?


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