Feuerwehr bildete neue Funker für Wels und Wels-Land aus
KRENGLBACH. Nahezu kein Feuerwehreinsatz läuft ohne Funk ab und oft ist die Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Umso wichtiger ist es, bei den Freiwilligen Feuerwehren kompetente Ansprechpartner zu haben, weshalb wieder neue Funker im Bezirk Wels-Land und Wels-Stadt ausgebildet wurden - in einem Pilotlehrgang.

Seit der Einführung des österreichweiten digitalen Behördenfunk, musste auch der Feuerwehr-Funklehrgang überarbeitet werden. Wels-Land und Wels-Stadt wurden hierzu für einen Pilotlehrgang ausgewählt, der im Feuerwehrhaus Krenglbach durchgeführt wurde. An zwei Samstagen absolvierten 41 Feuerwehrmitglieder die nun neu als „Funk und Führungsunterstützungslehrgang“ bezeichnete Fortbildung.
Die großen Kapitel wie gesetzliche Grundlagen, Funkordnung und Kartenkunde blieben gleich. Neu dazugekommen sind beispielsweise das Arbeiten mit Wasserkarten, Lageskizzen, Kommunikationsplänen sowie Vorführungen der bezirksweiten Einsatzführungsunterstützungs-Einheiten.
Mehr Praxis in der Ausbildung
Sehr gut angekommen ist auch eine neue Praxis-Station, wo drei Fahrzeugkonzepte unter dem Gesichtspunkt „Einsatzleitstelle bzw. Führungsunterstützung“ präsentiert wurden. Dabei gab es ein Mannschaftstransportfahrzeug mit Schreibtisch (MTF Fischlham), ein Kommandofahrzeug mit zahlreichen Führungsmittel (KDOF Marchtrenk) sowie eine ganze Einsatzführungsunterstützungseinheit (EFU Krenglbach) zu besichtigen. Je nach Art und Umfang des Alarmes, kann im Realfall eine der angeführten Varianten zum Einsatz kommen.
Die beiden Lehrgangsverantwortlichen Michael Pichler (Wels Land) und Jürgen Flotzinger waren begeistert ob des gezeigten Engagement der Teilnehmer. Die gewonnen Erkenntnisse des Lehrgangsbetriebes werden nun landesweit einfließen und in Zukunft den neuen Kurs darstellen.


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