Lebendige Geschichte: Welser HAK besuchte KZ Auschwitz
WELS. Eine Gruppe interessierter Viertklässler aus der HAK Wels reiste auch heuer wieder zum Gedenken an die Opfer des Holocausts nach Polen und nahm am „March of Remembrance and Hope“ - „March of the Living“ teil.

Jugendliche aus aller Welt kamen in Polen zusammen, um gemeinsam der Befreiung zu gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen - und zwar beim drei Kilometer langen Marsch vom Konzentrationslager Auschwitz in das Vernichtungslager Birkenau. Dabei wurde der HAK Wels unter 1100 Teilnehmern aus Österreich die Ehre zu Teil, ganz vorne dabei zu sein.
Ein weiterer Höhepunkt der dreitägigen Reise, bei der das jüdische Viertel Kazimierz in Krakau besichtigt wurde, war das mitreißende Konzert von Shmuel Barzilai und Musikern in der Synagoge, bei der in partyähnlicher Stimmung ausgelassen das (Über-)Leben gefeiert und getanzt wurde.
Eine Überlebende erzählt
Beim Zeitzeugengespräch schilderte die 86-jährige Irene Shashar ihre Flucht aus dem berüchtigten Warschauer Ghetto und ihre Kindheit als „hidden child“ in Küchenschränken und Dachböden bis zum Kriegsende. Die Jugendlichen hatten die einmalige Gelegenheit, Fragen an die Überlebende zu stellen und waren von ihren Schilderungen sichtlich bewegt.
Eine Reise wie diese macht Geschichte lebendig und gibt Jugendlichen Einblick in eine grausame Vergangenheit und die Möglichkeit, daraus für die Zukunft zu lernen


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