Streit Huskies vs. Hertha: „Bis Ende Juli müssen sie eine Lösung finden“
WELS. Hinter den sportlichen Kulissen in der Messestadt rumort es. Die Footballer der Huskies und die Fußballer der Hertha sind sich ob der Nutzung der Mauth nicht grün. Die Sanierung der PSV-Anlage ist noch nicht entschieden und andere Vereine müssen warten.

Bei einer Pressekonferenz mit den beiden FP-Granden Bgm. Andreas Rabl und Vize Gerhard Kroiß ging es um ein modernes Nutzungskonzept. Gewartet hat man auf eine große Ankündigung, herausgekommen ist die Verlautbarung, dass die Vereine ihre Sanierungsangelegenheiten bis zum Herbst melden und dann wird entschieden.
Zum Konflikt der Footballer und Fußballer meint das Stadtoberhaupt: „Bis Ende Juli müssen sie eine Lösung finden“. Die Hertha hat Eigenbedarf bei den Gründen angegeben, die Footballer müssten sich wieder eine neue Heimstätte suchen. Gleichwohl Rabl nachsetzt: „Der Bundesligist FC Blau Weiß Linz hat weniger Plätze zur Verfügung und kommt damit aus. Wir haben Kapazitäten beim ESV. Die Vereine müssen nur wollen“. Das PSV-Heim muss saniert werden. Dazu kommt eine neue Schützenhalle. Kosten rund drei Millionen Euro. Das Land verspricht Förderungen, die Zustimmung im Gemeinderat im Juli ist offen.
SP-Vizebürgermeister Klaus Schinninger sieht in diesem Konzept eher Augenauswischerei: „Es gibt keinen klaren Zeitplan oder finanzielle Absicherung“. „Man hat den Eindruck, es solle lediglich der Bestand verwaltet werden. Wo sich der Welser Sport hinentwickeln soll, welche Schwerpunkte die Stadt setzt, bleibt völlig offen“, kritisiert VP-Stadtrat Martin Oberndorfer.


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