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GUNSKIRCHEN. Sie ist 550 Seiten stark und steckt voller spannender Geschichten aus den letzten 33 Jahren. Die Gemeinde hat eine ganz besondere Chronik herausgebracht.

Anlässlich 1.200 Jahre Gunskirchen hat man das Buch herausgebracht, mit kleiner Verzögerung. (Foto: GePaltinger)

Gunskirchen liegt exakt in der Mitte von Oberösterreich, hier wurde einst die „Venus von Wels“ gefunden und hier war eine Zirkusfamilie zu Hause das und viel Spannendes mehr erfährt man in der druckfrischen Chronik der Marktgemeinde. Rund fünf Jahre wurde an dem Buch gearbeitet, Corona hat die Fertigstellung etwas verzögert. Dafür ist das Buch aber nun umso umfangreicher geworden.

Ein Team an Projektbeteiligten hat die Ereignisse seit 1990 detailliert aufgearbeitet (damals gab es die erste Gunskirchner Chronik). Das Wichtigste aus dem öffentlichen Leben, der Pfarre, den Vereinen und Institutionen, die Entwicklung in der Politik und Wirtschaft, Bauprojekte, Großveranstaltungen und vieles mehr – nichts was in 33 Jahren in Gunskirchen von Bedeutung war, wurde ausgelassen.

Ergänzt werden die chronikalischen Einträge durch Porträts von 26 Gunskirchner Persönlichkeiten. Musiker, ein Haubenkoch, ein Spitzensportler, ein Abenteurer oder Künstler kommen genauso vor wie engagierte Vereinsfunktionäre oder Unternehmer. Festgehalten sind auch lustige Begebenheiten und so mancher „Aufreger“. Ganz besonders an dem Buch sind auch die Karikaturen von Günter Mayer, alias Peng. Mit etwas Augenzwinkern hat er so manche spannende Begebenheit nachgezeichnet. Landschaftsaufnahmen von Fotografen aus der Region machen die Chronik außerdem zu einem Fotobuch, das die Schönheiten der Gemeinde zeigt.

Bekommen kann man die Gunskirchner Chronik um 40 Euro am Marktgemeindeamt.


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