Eine Rückkehr mit dem Solo-Programm „Saugfrast“ im Gepäck
WELS. Klaus Oppitz ist in der Messestadt geboren und zu einem großen Teil hier sozialisiert, bevor es ihn in die weite Welt, nämlich nach Wien, zog. Er hat Texte für andere, Kabarettprogramme und so weiter geschrieben. Jetzt kehrt er mit seiner Solo-Premiere zurück.

In Wien hatte „Saugfrast“ schon Premiere. Jetzt ist Oberösterreich dran. Im Kornspeicher wagt sich der gebürtige Welser mit seinem Solo am Freitag, 27. März, ab 19.30 Uhr auf die Bühne. Wagen ist auch das richtige Stichwort. Denn das eine oder andere autobiografische Detail aus der Erziehung kommt hier schon vor. „Es stellt sich schon die Frage, ob gutes Benehmen immer belohnt wird und mit welchen Mitteln erzogen wird“, erzählt Oppitz.
Zurücklehnen ist nicht drin
Er tritt auf als Braver aber auch als Saugfrast und nimmt den Zuseher mit auf eine Erlebnisreise. Aber Vorsicht. Das Publikum darf sich nicht in Ruhe genüsslich zurücklehnen. Denn es wird gefragt, ob man sich vor der einen oder anderen Figur aus der Kindheit nicht doch gefürchtet hat. Oppitz wagt sich in das Spiel hinein, das zwischen vermeintlich Gut und eventuell Böse ausgetragen wird. Hinterfotzigkeit ist garantiert. „Denn Sei schön Brav haben wir in unserer Kindheit sicher mehrmals gehört, doch wohin hat es uns gebracht“, reflektiert der Meister der Worte. Am Freitag, 27. März, gibt es im Kornspeicher die Antwort drauf.


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