WELS. Die Hospizbewegung Wels hat eine neue Vorsitzende und eine beeindruckende Jahresbilanz.

Die Hospizbewegung Wels Stadt/Land zieht eine eindrucksvolle Bilanz für das Jahr 2025 und unterstreicht damit ihre Bedeutung für die Region. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter begleiteten 744 schwerkranke Menschen und deren Angehörige. Zwanzig Ehrenamtliche betreuten 172 Patienten in Wels Stadt und Wels Land zuhause und auf der Palliativstation. Mit 529 Besuchen und über 11.300 zurückgelegten Kilometern leisten sie einen unschätzbaren Beitrag – oft durch einfaches Dasein, Zuhören und Entlastung für Angehörige. Das mobile Palliativteam war in Wels Stadt und Land sowie in den Bezirken Grieskirchen und Eferding stark im Einsatz und versorgte 504 Patienten mit 2.414 Hausbesuchen. Ziel ist es, schwerkranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt lag 2025 auf dem neu aufgebauten ALS-Team, das neu gegründet wurde und oberösterreichweit tätig war. Es begleitete 68 Patienten, führte 188 Besuche durch und verbrachte 817 Stunden direkt bei Betroffenen und ihren Familien. Damit schließt Hospiz Wels eine wichtige Versorgungslücke für Menschen mit der schweren neurologischen Erkrankung ALS.
Neue Vorsitzende
Auch personell wurde ein wichtiger Schritt gesetzt: Im Rahmen der Generalversammlung übergab Dr.in Christine Eckmayr nach langjährigem, prägendem Engagement den Vorsitz an Dr.in Doris Mayer, die die Hospiz- und Palliativarbeit in der Region weiter stärken und zukunftsorientiert entwickeln wird. Die Bilanz zeigt klar: Die Hospizbewegung Wels Stadt/Land ist ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Gesundheits- und Sozialversorgung – getragen von fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und großem persönlichen Einsatz.

