Besuch beim Hafner begeisterte Steinerkirchner Schüler
STEINHAUS/STEINERKIRCHEN. Im Rahmen des Wirtschaftskammer-Schulprojekts „Wirtschaft verstehen“ besuchten die Zweitklassler der Mittelschule Steinerkirchen den Hafnerbetrieb Karlhuber. Als Patenfirma der Klasse öffnete das Steinhauser Unternehmen seine Türen und ermöglichte den Jugendlichen einen spannenden Einblick in die betriebliche Praxis.

Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen Wirtschaft und Arbeitswelt möglichst praxisnah näherzubringen. Der Betriebsbesuch bot dafür die ideale Gelegenheit: Die Schüler lernten den Beruf des Hafners aus nächster Nähe kennen und erhielten einen abwechslungsreichen Einblick in den modernen Ofenbau.
Selber Kacheln gesetzt
Nachdem im vergangenen Jahr ein Schauofen gemeinsam zerlegt und wieder aufgebaut wurde, stand heuer das praktische Mitmachen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen durften selbst einige Kacheln versetzen und so erste Erfahrungen mit den handwerklichen Tätigkeiten sammeln. Ergänzt wurde das Programm durch abwechslungsreiche Spiele, die den Teamgeist förderten, sowie eine gemeinsame Jause, bei der ausreichend Zeit für Gespräche und Fragen blieb.
Wertvolle Einblicke in die Berufswelt
„Es ist schön zu sehen, mit wie viel Interesse und Begeisterung die Schüler bei der Sache sind. Die Zusammenarbeit mit der Mittelschule Steinerkirchen sowie allen Partnern des Projekts funktioniert hervorragend. Gemeinsam können wir den Jugendlichen wertvolle Einblicke in die Berufswelt geben und ihnen zeigen, wie vielseitig und spannend das Handwerk ist. Solche Begegnungen sind eine Investition in die Zukunft“, freut sich Firmenchef Michael Karlhuber.
Brücke zwischen Schule und Wirtschaft
Das Schulprojekt „Wirtschaft verstehen“ schafft seit Jahren wertvolle Brücken zwischen Schule und Wirtschaft. „Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben erhalten die Jugendlichen authentische Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und können praktische Erfahrungen sammeln – ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft“, freut sich Thomas Brindl, Leiter der WKO Wels.


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