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WELS. Katiuska McLean will es noch einmal wissen. Nach ihrem Antreten bei der deutschen Castingshow „The Voice of Germany“ 2020 ist die stimmstarke Welserin auch in der 16. Auflage der Talentsuche von Pro7 und Sat.1 wieder mit von der Partie. Und dabei hätte die 49-jährige Welserin den entscheidenden Anruf fast nicht entgegengenommen!

  1 / 3   Katiuska McLean ist als Allstar wieder bei der Castingshow „The Voice of Germany“ mit dabei. (Foto: privat)

Wer kennt sie nicht, die lästigen Anrufe aus Deutschland, die man einfach ignoriert. Genau so erging es Katiuska McLean, die bei der deutschen Nummer einfach nicht abgehoben hat, weil sie auch keinen Anruf aus Berlin erwartet hat. Denn im Gegensatz zu 2020 hatte sich die Sängerin mit Wurzeln in Trinidad heuer gar nicht für eine Teilnahme beworben: Katiuska wurde vom Sender als Allstar eingeladen. „Das wird man nur sehr schwer. Nur wenn man einer der stärksten Kandidaten und damit unvergesslich ist“, strahlt Katiuska und freut sich, dass die Stimme am Telefon ihr mitteilte, dass man sie so, so gerne wieder dabei hätte.

„Eines der schönsten Duette der Geschichte“

Ironie des Schicksals: Bei ihrem Antreten 2020 schied McLean gegen den österreichischen Allstar Matthias Nebel aus. „Er war der gefürchtetste Gegner“, erinnert sich die dreifache Mutter und betont, dass ihr Battle noch immer als eines der schönsten in der Geschichte der Castingshows gilt.

„Alle wollen in den Musikerhimmel“

Ihren ersten Auftritt bei „Voice of Germany 2026“ hat Katiuska schon hinter sich. Gemeinsam mit Lebensgefährten Ferdinand Steinhuber und ihren zwei Töchtern Vanessa und Taylor war sie bei den „Blind Auditions“ in Berlin.

„Es war sehr, sehr schön. Wie Heimkommen“, freut sich die Welserin. „Die schönste Erfahrung war, dass die Teilnehmer so unglaublich lieb zueinander und motivierend waren. Weil alle haben dasselbe Ziel: den Musikerhimmel“, ist Katiuska begeistert, dass sie in Berlin auch zwei Freunde fürs Leben gefunden hat.

Es gibt nur eine einzige Chance

Doch nicht nur das Zwischenmenschliche war für McLean erfreulich, sondern zum Glück auch ihr Auftritt. „Die Ängste, die Aufregung, die ich beim ersten Mal hatte, sind genau gleich geblieben“, lacht Katiuska, die zwar viel Erfahrung mit Live-Auftritten hat, aber eine Fernsehshow ist noch einmal etwas anderes. „Da sind so viele Kameras, du bist ständig unter Beobachtung. Dann ist das Publikum im Saal und die Jury, die für mich schon Autoritätspersonen sind. Und dann gehst du mit dem gigantischen Druck hinaus, dass es auch noch im Fernsehen zu sehen ist – und du hast nur diese eine Chance“, erzählt die Sängerin vom großen Herzklopfen, dem Lampenfieber und dass sie ein paar Minuten vor Beginn sogar den Text vergessen hatte.

Rea Garvey dreht sich wieder für Katiuska um

Doch Katiuska hat ihre Chance genutzt und abgeliefert. Mit dem James-Bond-Song „Skyfall“ von Adele überzeugt sie – wie schon 2020 – Jury-Mitglied Rea Garvey, sich umzudrehen und sie so in die nächste Runde zu holen. „Ich bin sehr, sehr zufrieden, denn ich liebe Adele und Skyfall ist eine der schwersten Balladen, die hört man selten live“, ist McLean stolz auf ihren Auftritt. Wann sie das nächste Mal im Fernsehen zu sehen ist, erfährt sie selbst erst recht kurzfristig. Klar ist auf jeden Fall, dass dann schon ein Battle gegen einen anderen Kandidaten auf dem Programm steht.

Veröffentlicht eigene Songs

Bis dahin wird der quirligen Welserin aber ohnehin nicht langweilig. Sie folgt ihrer Berufung als Singer/Songwriterin und hat im Sommer ihren eigenen Song „I care“ veröffentlicht. „Meine Töchter sind schon groß. Jetzt ist die Zeit, wo es um mich geht“, ist sie voller Tatendrang. „Ich möchte in der Musikbranche Fuß fassen, ich möchte von einer Bühne zur nächsten und ich möchte mit meinen Liedern den Menschen helfen in ihrer Weiterentwicklung. Ich hab selbst schwere Zeiten erlebt und ich möchte die Leute mit meiner Musik aus der Tiefe ins Licht holen“, sagt Katiuska, die sich, seit sie selbst veröffentlicht, wie neu geboren fühlt.


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