Gedenkort KZ Gunskirchen: „Mahnmal und auch Bildungsprojekt“
GUNSKIRCHEN. Es gab viele Initiativen, um einen würdigen Gedenkort auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Außenlager Gunskirchen zu schaffen. Nach Jahrzehnten des Wartens ist es am Dienstag, 6. Oktober, endlich soweit.

„Der Gedenkort wird Mahnmal und Bildungsprojekt zugleich sein, sowohl für Einzel- wie für Gruppenbesuche geeignet. Wir errichten auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers sechs Glasstelen. Diese Stelen informieren über den Gedenkort und erzählen die Geschichte von damals bis heute“, sagt der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Willi Mernyi und weiter „Er macht weltweit sichtbar, was niemals vergessen werden darf: die grauenhaften NS-Verbrechen im KZ-Außenlager Gunskirchen“.
QR-Codes für weitere Infos
Auf den Stelen sind QR-Codes, die zu weiteren Infos und Zeitzeugenberichten führen. Die Tafeln widmen sich den Themen „Der Weg nach Gunskirchen“, „Das Konzentrationslager“, „Die Hölle im Wald“, „Die Befreiung“ und „Entwicklungen nach 1945“. Bei der Eröffnung sprechen unter anderem der KZ-Überlebende Avigdor Neumann, der Zweite Nationalratspräsident Peter Haubner, Vizekanzler Andreas Babler und Charlotte Hermann, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Linz. Die Glasstelen sind auch durch das große Engagement der Gedenkinitiative Gunskirchen-Edt errichtet worden. Diese setzt sich seit 2024 dafür ein, die Erinnerungskultur vor Ort zu stärken.








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